Donnerstag, 30. Oktober 2014

The Flaming Lips - With a little help from my fwends






















Sicherlich könnte man diskutieren, ob die Welt “Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band” Cover-Alben benötigt. Unstrittig ist aber dass sich die Flaming Lips alles erlauben (können). In ähnlicher Weise hat sich die Band in der Vergangenheit bereits an Pink Floyds “The dark side of the moon”, King Crimsons “In the Court of the Crimson King” und das Debüt der Stone Roses (als "The Time Has Come To Shoot You Down… What A Sound") herangewagt.

“Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band” war das achte Album der Beatles und erschien 1967. Glaubt man Paul McCartney und George Martin wollten die Herren damit eine Antwort auf “Pet sounds” der Beach Boys liefern. Nun nahmen die Flamimg Lips eben dieses Werk zur Vorlage für ihr 14. Studioalbum, welches "The terror" (2013) nachfolgt. Im Vergleich zu den ebenfalls in diesem Jahr veröffentlichten “7 Skies H3” und “Musik, die schwer zu twerk” ist “With a little help from my fwends” die zugänglichere Platte. Das liegt einerseits an der berühmten Vorlage aber auch an den Gästen. Da sind u. a. My Morning Jacket, J Mascis, Miley Cyrus, Moby, Dr. Dog, Phantogram, Julianna Barwick, Maynard James Keenan / Puscifer, Tegan and Sara, Foxygen und Ben Goldwasser zu nennen. 

Musikalisch klingt das Electric Würms-Experiment (bei der Schreibweise ist sich die Band offensichtlich nicht ganz einig) durch. Den Flaming Lips-/Electric Würms-Anteil an dem Album sehe ich hauptsächlich in dem elektronischen Sperrfeuer. Darüber hinaus hinterlassen die meisten  Gäste durchaus hörbare Spuren. Das macht die stellenweise verborgene Vielseitigkeit von “With a little help from my fwends” aus. 

“With a Little Help from My Friends”, "Lucy in the Sky with Diamonds", "She's Leaving Home”, "When I'm Sixty-Four", "Lovely Rita" und "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band (Reprise)" sind die hörbareren Titel auf “With a little help from my fwends”. Daneben gibt es auch einige Ausfälle. Trotzdem sollte man sich das Album komplett anhören und entscheiden, ob man es dem Original vorzieht…

Dort wird jeder Song vorgestellt und hier gibt es von "diffuser.fm" dieses Urteil:
Overall, the Flaming Lips bounce back and forth between “WTF, that’s amazing!” and “WTF, why would anyone do this to my ears?” Reworking one of rock’s most well-loved albums is a challenging endeavor, and the Lips make it work in enough places to warrant a listen. But be prepared to skip a few tracks.

Das Video zu “Lucy in the sky with diamonds” ist noch wilder als der Song auf auf “With a little help from my fwends”: