Freitag, 16. März 2012

Luke Leighfield - New Season


























Slow Down. Der Titel des ersten Songs des neuen Albums des 24jährigen Engländers ist nur bedingt richtungsweisend für das, was da noch kommt. Luke Leighfield, der seine Sandwiches unter anderem auch schon als Studiomusiker für Bands wie Get Cape. Wear Cape. Fly und Dry The River verdiente, eröffnet sein neuestes Werk mit genanntem Song, der als Pianoballade getarnt beginnt und sich zu einer hymnenhaften Komposition steigert. Von ‚Nachlassen‘ kann hier nicht die Rede sein.

Überhaupt: Piano. Was für andere Singer/Songwriter die Gitarre, ist für Luke Leighfield das Piano. Vergleiche mit Ben Folds drängen sich da automatisch auf. Nur, dass Luke Leighfield in diesem Vergleich als Gewinner hervorgeht. Glaubt Ihr nicht? Bitte sehr:



Und wer jetzt trotzdem was anderes denkt, hat das Video vor der Vier Minuten-Marke beendet.

Auch nicht schlechter gestaltet Leighfield die anderen Songs des Albums aus. Stimmige Melodiebögen, sanft gesetzte Tempi Wechsel und Feingespür in den Kompositionen sind hervorstechende Merkmale seiner Songs, die auf der guten Seite des Britpop zu verbuchen sind. Nicht zu vergessen seine Stimme, die sanft und zärtlich mit dem einfühlsamen Pianospiel kommuniziert oder sich in den üppigeren Arrangements zu erheben versteht. Als Beispiele hierfür seien „Whispering“ und „Garde Ta Foy“ angeführt. Apropos Arrangements, die hin und wieder eingesetzten Streicher wie z.B. auf „Patience“ sind berührender und einnehmender Natur. (suite101)



“New Season“ ist gespickt mit großartigen, mitreißenden Popnummern, die so frisch und ungestüm, aber gleichzeitig so berührend emotional und fesselnd sind, dass man sie nicht aus den Ohren und dem Kopf bekommt. Songs die so leichtfüßig klingen, obwohl es in ihnen auch um schwere Zeiten und ernsthafte Themen geht. […] Leichtfüßig und warmherzig werden diese Songs, weil Luke Leighfield nicht im Schmerz badet und sich im Scheitern ausruht. (concert-news)

So sieht die CD aus...



...und so hört sie sich an.


7 Kommentare:

Volker hat gesagt…

Das ist ja toll. Hast du die anderen Alben auch?

Olly Golightly hat gesagt…

yep :)

Ingo hat gesagt…

Packt mich nicht. War einer der Songs schon in einer dieser belanglosen US-Serien mit Arzt- oder Collegehintergrund zu hören? 5,5 Punkte

Marcel hat gesagt…

Irgendwo zwischen schlechtem Highschoolrock und der Debütplatte eines Castingshowgewinners. Wer denkt, meine Wertung ist nur so schlecht weil ich gefrustet bin dass mir diesen Monat fast nix gefallen hat könnte recht haben und darf einen Punkt drauf rechnen ;-). 4 Punkte.

Olly Golightly hat gesagt…

7,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Das Klavier klimpert an mir und Ben Folds vorbei.

6 Punkte

Volker hat gesagt…

7