Montag, 28. Februar 2011

Our Broken Garden - Golden Sea




















Die erste Vorladung (VII)


Personalien:

Die dänische Songschreiberin und Sängerin Anna Brønsted kennen vielleicht einige wegen ihres temporären Mitwirkens bei Efterklang oder The Sad Lovers. Ihr eigenes musikalisches Projekt trägt den Namen Our Broken Garden. Weitere Mitstreiter sind Moogie Johnson (Bass) und Søren Bigum (Gitarre, Keyboards).


Tathergang:
Nach ihrem Debüt "When Your Blackening Shows" (2008) veröffentlichte Anna Brønsted letztes Jahr dessen Nachfolger "Golden Sea" (Bella Union). Dieser wurde in einem kleinen Landhaus in der dänischen Einöde unter Mithilfe unterschiedlicher Musiker, zum Beispiel Robert Karlsson und Morten Svenstrup von Under Byen, aufgenommen und von Brønsted mit-produziert.


Plädoyer:
Verträumter, sphärischer Pop nordischer Coleur mit sirenenhaftem Gesang, der es Volker sicherlich verschmerzen lassen wird, dass es sich hier eigentlich um ein 2010er-Album handelt.
Der geneigte Hörer vermag Parallelen zu This Mortal Coil, Cocteau Twins, Sigur Rós, Björk, Goldfrapp, Beach House oder auch Enya zu hören.


Zeugen:
Besonders die Vorabsingle „Garden Grow" ist sehr schön gelungen und baut langsam, aber zielstrebig, gestützt auf dezente Streicher und vollen, sanften Gesang eine bedrohliche Atmosphäre auf. „The Feral" dagegen ist theatralischer, manche Zeilen werden zischend gehaucht und die Streicher setzen dramatische Akzente. Brønsted bedient sich einer sehr reduzierten, dramaturgisch eingebundenen Instrumentierung, was in den guten Momenten für einen wohligen Gänsehautschauer sorgt, bei manchen Liedern allerdings ein wenig überstrapaziert wirkt.
Dennoch, das zweite Album von Our Broken Garden ist ein lohnenswerter Abstecher in fantastische, mystische Welten. Ein wenig Zeit und Muße braucht man indes schon.
(crazewire.de)
Golden Sea is a record so unassumingly resonant in emotive pull that from the rolling piano of the aptly titled 'The Departure' you can't help but feel a giddying constriction in your chest. This album itself is a departure in the sense of a complete uncoupling from everyday senses and a submerging in the most deliciously constructed orchestral-tinged dream-pop since Sigur Rós.. this second tide of beauty leaves you simply breathless
(NME)


Indizien und Beweismittel:





Urteile:
Nun sind die werten Richter gefragt...

8 Kommentare:

Oliver Peel hat gesagt…

Wie ist die Dame eigentlich live? Gibt es da im WWW eigentlich lesenswerte Berichte?

lol

Oliver Peel hat gesagt…

http://meinzuhausemeinblog.blogspot.com/2010/11/emily-jane-white-paris161110.html

Dirk hat gesagt…

Hören worüber wir schreiben: Das Januar Mixtape (11 Titel) u.a. mit White Lies, The Decemberists und James Blake.

Dirk hat gesagt…

Hören worüber wir schreiben: Das Februar Mixtape (14 Titel) u.a. mit Iron & Wine, Bright Eyes, The Naked And The Famous und PJ Harvey.

Volker hat gesagt…

Mist den Kommentar mit 2010 wollte ich selbst bringen und dann nimmst du ihn vorweg ;-).

LP steht seit 3 Monaten ungehört in meinem Plattenschrank, sollte ich wohl mal herauskramen....

Dirk hat gesagt…

Schöner Dreampop/Elektropop-Mix, der seine schönsten Momente hat, wenn das Tempo etwas anzieht. Daher 6,5 Punkte, wenn ich den School Of Seven Bells Remix von "Garden Grow" und "Seven Wild Horses (In The Wood)" mit in die Bewertung einfließen lasse.

Oliver Peel hat gesagt…

Warum bewertet denn kaum jemand dieses gelungene Album?

-7- Punkte

U. hat gesagt…

6,5 Punkte sagt meine Liste. Kann mich aber nicht erinnern, die Platte gehört zu haben. Mh.