“It’s difficult when it comes to, y’know, coming up with a name for an album. Especially after you’ve made 12 of them.” Und doof auch, wenn man „Thirteen“ schon als Albumtitel bei der vierten Platte benutzt hat, oder?
Letztendlich ist es Norman Blake doch noch gelungen, einen Titel zu finden, auch wenn er sich dafür einfach bei einem der fünf von ihm komponierten Songs bediente. Blake erklärt, der Titel „I Do Not Dare To Dream“ solle sich über jene Memes lustig machen, die dazu auffordern, „es zu wagen, zu träumen“, denn für ihn sind diese „irgendwie lächerlich... Ich glaube nicht, dass die Welt so funktioniert.“
Die Welt von Teenage Fanclub funktioniert so, dass Blake (Gesang, Gitarre) und McGinley (Gesang, Gitarre) die Songs komponieren, die Arrangements aber im Studio zusammen mit ihren Bandkollegen Euros Childs (Keyboards und Gesang), Francis Macdonald (Schlagzeug) und David McGowan (Bass) entwickeln. Dazu wählt das Quintett gern unterschiedliche Studios (man war bereits in den Londoner Abbey Road Studio, in den den walisischen Rockfield Studios oder im Hamburger Clouds Hill Recordings), um die dortige Ausstattung gezielt zu nutzen. Für ihr dreizehntes Studioalbum zog es sie nun in die Einsamkeit des Black Bay Studios, gelegen in der Ortschaft Kirkibost auf Great Bernera, einer Insel der Äußeren Hebriden in Schottland. Dort gab es wohl neben zahlreichen Vintage-Synthesizern auch eine Domus-Kirchenorgel, die den Klang des Albums besonders prägt.
Die restlichen fünf Lieder von „Do Not Dare To Dream“ (Black Vinyl, Orange Vinyl) stammen aus der Feder von Raymond McGinley und sein „Tomorrow People“ wäre ein anderer guter Albumtitel geworden. McGinley erzählt dazu:
“There was a whiteboard in the studio, so we started writing song titles on it. Made up, stupid titles. I don’t know how it started, but the titles were based on TV series from the ’70s and ’80s, and one of those was ‘Tomorrow People.’ I couldn’t even remember what the TV series was like, but I started thinking about ‘Tomorrow People’ as a concept, and I think I started singing, as a guide vocal, some joke thing about ‘Tomorrow People’ in the outro section, something I was making up in the moment. And then I thought, ‘There’s something in that.’ So, the title started as a joke, but the song isn’t a joke.”
Kein Scherz ist die ungewöhnliche Songstruktur des Liedes, denn dieses wird nach 108 Sekunden von einem Orgelzwischenspiel unterbrochen und danach zu einem metronomartigen Rhythmus fortgeführt. Experimenteller wird es auf „Do Not Dare To Dream“ nicht mehr (und leider auch nicht rockig), aber auch die Menschen der Zukunft freuen sich sicherlich über weitere melancholische, warme, zeitlose und unaufgeregte Alben von Teenage Fanclub.
Und natürlich auf Konzerte. Teenage Fanclub in Deutschland:
26.10.26 Köln, Gebäude 9
27.10.26 München, Strom
28.10.26 Berlin, Frannz Club
29.10.26 Hamburg, Knust
Yet this record is most affecting when it simply reflects on what hard-won contentment looks like, whether that’s the love-saves narrative of There Was You or the way Day In The Sun emerges from behind storm clouds to extol commitment and hope. Take Time’s fluting psychedelic pastoral, meanwhile, dances along a gentle redemptive arc: “no more running in circles / no more wasting my time.”Despite the no-nonsense title, Do Not Dare To Dream isn’t a bleak record: these warm, intuitive songs just know that glossy perfection isn’t necessarily the shape a happy life takes. It might be good to talk, but as Teenage Fanclub prove at this stage in their career, listening can be just as therapeutic.(Mojo)










