Es gibt sie noch, die guten Nachrichten, auch wenn sie nur musikalischer Natur sind: Voxtrot sind zurück, sogar mit einem Album!
Die Indiepop-Band Voxtrot wurde 2003 gegründet, veröffentlichte drei EPs, erfuhr einen Hype in der Blogger-Szene, brachte 2007 ihr selbstbetiteltes Debütalbum heraus und zerbrach dann, möglicherweise am hohen Erwartungsdruck. 2010 löste der Sänger und Songwriter Ramesh Srivastava die Band nach einem letzten Auftritt an seinem 27. Geburtstag auf.
Seit ihrer Trennung sind fast 16 Jahre vergangen, ihr einziges Album „Voxtrot“ feiert im Mai auch schon den 19. Geburtstag und seit letzter Woche darf man „Dreamers In Exile“ hören und als CD, Kassette oder LP (black Vinyl) in den Händen halten.
2022 hatte sich eine Reunion mit der Wiederveröffentlichung früher Aufnahmen über das bandeigene Label Cult Hero Records angedeutet. Es folgte eine Tournee und im folgenden Jahr gab die Band bekannt, dass sie wieder gemeinsam im Studio sei. Mit „Another Fire“ und „New World Romance“ erschienen 2023 tatsächlich zwei neue Lieder und wer aufgrund ihrer Veröffentlichungshistorie dachte, dass bestenfalls eine EP folgen würde, sah sich getäuscht. Tatsächlich nahmen Ramesh Srivastava (Gesang, Gitarre, Keyboards), Jason Chronis (Bass, Synthesizer) sowie Matt Simon (Schlagzeug), diesmal der kreative Kern Quintetts, zusammen mit Mitch Calvert (Gitarre) und Jared Van Fleet (Keyboards, Gitarre) im Haunted Air Studio des Bassisten in Lockhart, Texas (mindestens) 11 Songs auf, die zusammen „Dreamers In Exile“ bilden. Abgemischt wurde das Album von Dean Reid (Lana Del Rey, Tom Odell, James Blake).
„Dreamers In Exile“ klingt genau so, wie man einen zeitnahen Nachfolger von „Voxtrot“ erwartet hätte: Es gibt eingängigen, temporeichen Gitarrenpop („Fighting Back“, „Dreamers In Exile“, „Change“) mit melancholischen und nostalgischen Noten (die 80er Jahre und Bands wie The Smiths oder The Go-Betweens lassen schön grüßen), der allen Fans von Death Cab For Cutie gefallen dürfte. Darüber hinaus werden verstärkt Streicher („New World Romance“, „Esprit Du Coeur“, „Quiet Noise“) und Bläser („New World Romance“, „My Peace“, „Babylone“) in den Sound integriert. Ein einziges Mal zeigen sich Voxtrot auch als Rocker („Rock & Roll Jesus“).
Voxtrot have never marketed themselves as an experimental band, so the lack of adventure isn’t particularly bothersome. Plus, the five members have not made any new music together in almost 20 years; since the music sounds good overall, even if a bit corny and nostalgic at times, the Austin five-piece made something not only familiar to old fans, but also to themselves — to warm everyone back up again before hitting the road for a promotional tour. It’s dorky at times, charming and pleasant overall. For an original Voxtrot diehard — or anyone who was fifteen in 2005, went to at least one When We Were Young festival recently, and still religiously listens to early ‘00s alternative rock — this album will bring a lot of joy.
Throughout Dreamers in Exile, Voxtrot is in perpetual dialogue with its two eras: the earnestness of youth and the practicality of adulthood. They are not the first band to mine these thematic waters, and they definitely won’t be the last. Groups of all shapes and sizes have broken up because of disagreements about these very ideas. Yet, there’s a reason that this quintet reunited after a decade-plus hiatus—they clearly love playing music together. You can hear that obvious joy in each song, and they use that infectious energy as fuel for their continued creativity.





























