Freitag, 20. Mai 2016

Yak - Alas salvation






















Yuck und Yak: Yak.

Yucks drittes Album empfand ich als Enttäuschung. Doch kaum schreibe ich eine Londoner Band ab, steht schon die nächste in den Startlöchern. Yak bringt mit dem Debüt "Alas salvation" vielleicht noch keine Erlösung doch zumindest den frischen Wind und die Energie, die ich mir von Yuck erhoffte hatte. 

2015 hat Yak eine EP auf Jack Whites Label veröffentlicht. Neben allem Garage Rock, Post Rock und Post Punk hört man an einigen Stellen durchaus auch den Blues Rock, der White angelockt haben könnte. Mit den Referenzen muss man gleich mehrere Jahrzehnte abdecken: The Velvet Underground, The Stooges, The Strokes, Refused und auch Queens Of The Stone Age. 

Ich bin mir unsicher, ob die Yak bei ihrem Debüt einfach noch nicht so recht wussten, in welche Richtung sie gehen möchten oder ob die vielen Ideen einfach raus mussten. Auf jeden Fall hat der Pulp-Bassist Steve Mackey als Produzent (wie auch schon bei Florence & The Machine und Palma Violets) einen guten Job gemacht, indem er den jungen Herren keine engen Grenzen gesetzt hat. 

Yak wird in vielen Quellen über den Klee gelobt und mit einigen Superlativen bedacht. Bei Yuck war es vor wenigen Jahren nichts anders. Ich bin gespannt, ob Yak mit den nächsten Alben nachlegen kann.

Es fällt mir schwer, einige Songs hervorzuheben, da sich jeder Freund aktuellen Gitarren-Rocks das Debüt anhören sollte, um sich an der Vielfalt der Titel zu erfreuen. Besonders gefreut habe ich mich aber bei jedem Durchgang über "Hungry heart", "Take it", "Harbour the feeling" und "Smile".

DIY Mag meint:
 ‘Alas Salvation’ is the debut of the year so far, make no mistake. And it’s the kind of record that can inspire the next generation to shun insecurities and any notions of cool. Be a character, shun the norm and say something weird - that’s the Yak ethos, and it’ll spread like wildfire.

Die Videos zu "Harbour the feeling" und "Victorious (National anthem)" wollen nicht eingebettet werden. Statt dessen gibt es "Hungry heart" live:

Die Live-Qualitäten der Band werden gelobt, die Konzerte sollen rau und wild sein (nach dem Video mag ich es glauben). Bei folgenden Gelegenheiten kann diese Behauptung überprüft werden:
  • 01.06. Hamburg
  • 27.06. Köln (Support der Last Shadow Puppets)
  • 28.06. Dresden (Support der Last Shadow Puppets)
  • 13.08. Haldern Pop Festival