Sonntag, 20. März 2016

Mass Gothic - Mass gothic






















Beach Slang, Big Ups, Bird Dog, Birthh, Bleached, Car Seat Headrest, Dilly Dally, Emily Wolfe, Fear Of Men, Firekid, John Mark Nelson, Margaret Glaspy, Mass Gothic, Mehyl Ethel, Miya Folick, Ninet Tayeb, Noura Mint Seymali, Oh Pep!, Penny & Sparrow, Petite Noir, PWR BTTM, Rozi Plain, Ry X, T. Hardy Morris, The Wet Secrets - 2 aus 25 aus 100 gehören hier mindestens vorgestellt.

Aktuell läuft in Austin, Texas das "South By Southwest"-Festival. Dieses beschäftigt sich mich Musik, Filmen und "interaktiven Medien". Der Musik-Teil wird von ein paar hundert Bands bzw. Künstlern bestritten, welche in diversen Locations auftreten.

Amerikanische Radiostationen nehmen diese Gelegenheit zum Anlass, sich mit den Musikern zu befassen, die im Rahmen des Festivals auftreten. NPR veröffentlicht seit ein paar Jahren schon einen "Austin 100"-Sampler. Redaktionell ausgewählt, befinden sich 100 Songs vielversprechender Künstler. Auch dieses Jahr habe ich mir den Sampler angehört. 25 der 100 Songs gefielen mir auf Anhieb. Und siehe da, einige von ihnen erscheinen auf aktuellen Alben. So auch "Every night you've got to save me". Gut, dass Dirk so gut sortiert und aufmerksam ist.


Dieser locker-beschwingte Titel machte mich neugierig auf Mass Gothic. Dabei handelt es sich um Noel Heroux, der zuvor zehn Jahre sein Talent bei der New Yorker Band Hooray For Earth eingebracht hat. Ausbleibender Erfolg und Uneinigkeit über die musikalische Ausrichtung führten ihn in eine Krise, ließen ihn aus der Band aussteigen und dann seine Erfüllung in solistischer Tätigkeit suchen. 

So entstand das gleichnamige Debüt. So wirklich gefestigt klingt Heroux darauf nicht. Von leichten fast indiepoppigen Songs über Titel mit Singer/Songwriter-Flair bis zu Indierock vor bedrohlicher Drone-Szenerie ist da vieles angeschnitten aber wenig zu Ende gedacht. Die eingestreuten Synthesizer tragen für mich nur zur Verwirrung bei. Ich hoffe "Every night you've got to save me" hilft Heroux bei seiner musikalischen Identitätsfindung. Auch der Album-Opener und "Nice night" stimmen mich diesbezüglich optimistisch.

Aber vielleicht habe ich das Album einfach nicht häufig genug gehört... All music:

The lo-fi vibe and scattered effects present throughout Mass Gothic tie everything together, so it doesn't play like a jumble but rather a passionate, moody exploration matched by its impressionistic, uncertain lyrics ("What to hold onto?/It's easier today/Give me time anyway"). Not for background listening, the album rewards repeat plays and gets the new project off to an impressively cathartic start. 

3 Kommentare:

Volker hat gesagt…

Schönes Ding

8 Punkte

Dirk hat gesagt…

Ich drücke den Schnitt und bin mit 6,5 Punkten dabei.

Ingo hat gesagt…

Da drücke ich noch weiter. 6 Punkte