Samstag, 22. August 2015

Sweet Baboo - The boombox ballads






















Dieses Jahr komme ich um Cate Le Bon nicht herum. Ich erwähnte die Musikerin aus Wales bereits als Produzentin des H. Hawkline-Albums “In the pink of condition”. Gestern kam “Hermits on holiday” auf den Markt, Le Bons Album welches sie mit Tim Presley als Drinks aufgenommen hat. Und mit “The boombox ballads” erschien letzte Woche das fünfte Album des Walisers Stephen Black, der seit dem Jahr 2003 als Sweet Baboo Musik veröffentlicht. Black und Le Bon sind befreundet und in Form des Songs “I just want to be good” trug die Dame auch zu diesem Longplayer bei.

Sweet Baboo möchte sich mit “The boombox ballads” vom Singer/Songwriter Image lösen. Das schafft er recht eindrucksvoll, indem er sowohl mit Songstrukturen als auch Instrumentierung mutig experimentiert. Das klingt dann häufig nach launigem Indiepop und stellenweise derart spleenig, das ich sogar die Genre-Bezeichnung “Indiejazz” hervorkrame. 

Besonders toll finde ich den Opener “Sometimes”, das wunderbare Duett “You got me time keeping” mit Laura Byron (von Tender Prey) und “Tonight you are a tiger”. “The boombox ballads” ist ein stellenweise wunderbar verschrobenes Album mit vielen versteckten und einigen offensichtlichen Schönheiten. Wer sich von üblichen Singer/Songwritern gelangweilt fühlt, sollte sich mit “The boombox ballads” auseinandersetzen. 

Das Video zu “Sometimes”:

Popmatters.com:
The Boombox Ballads isn’t for you if you like albums that experiment with blends of genres, or whose themes and subjects range widely. Each of the album’s songs are variations on the single theme of romance, and all inhabit the genre of sophisticated pop.
Sweet Baboo’s gloriously eccentric back catalogue has nevertheless often hinted at the capacity to deliver a truly special record: a glorious, emphatic collection of songs showcasing his truly affecting vocal and knack for ridiculously insistent hooks. No further hints are required for, with ‘The Boombox Ballads’, Black has got there.