Sonntag, 23. August 2015

Hero Fisher - Delivery
























Während sich in Deutschland die Tonträger von Helene Fischer bereits mehr als neun Millionen mal verkauft haben, möchten wir viel lieber auf Hero Fisher und ihr Album "Deliver" hinweisen. Die in England geborene und in Frankreich aufgewachsene junge Dame heißt tatsächlich so und hat in Ladyhawke, Dave Rowntree (Blur) und Tom Fuse (The Horrors) bereits prominente Fürsprecher gefunden. Nachdem sie im April mit "Slipstream" eine erste EP veröffentlicht hatte, erschien kürzlich ihr Debütalbum.

Die 10 Titel von "Delivery" liefern emotionalen, düsteren Folk-Rock und wurden von Bradley Spence und Charlie Russell (alt-J, Kasabian, Beady Eye, Chapel Club) produziert und in London und New York aufgenommen. Wenn Hero Fisher auf die Frage, wer sie als Künstler inspiriert, mit PJ Harvey antwortet, so kann man dies auch auf ihrem Debütalbum hören. Und wenn sie folgendermaßen von den Auswirkungen der elterlichen, breit gefächerten Plattensammlung (Patti Smith, Jeff Buckley, Bob Dylan, The Undertones und Otis Redding) berichtet...

My parents had a big record collection, and would make mix tapes for the car. With them I learnt to love all kinds of genres. There’s never a "wrong" kind of music to listen to, as long as it makes you feel something [and] as long as it has soul.  

... dann hat sie wohl noch nie die Musik von Helene Fischer gehört.




Hero Fisher indulges the most heart-on-sleeve, emotionally-wrought aspects of her canon to provide a track that’ll strike a chord with anyone ever left winded by a miscreant lover. “My life, you can take it/ You break my heart and mend it” she intones over the kind of wintery atmospherics that sound like they’re dragged from the wind-swept moors of Wuthering Heights. Moody, brooding stuff.
(NME)


Whether in their songwriting, style of delivery or composition skills, some musicians just have a knack for drawing you in. Hero Fisher is that rare kind of artist able to count on all three cornerstones, peddling a captivating vocal delivery with empowering, emphatic lyrics and the slow drawl of a song kicking you in the gut.
(Drunken Werewolf)




Leider haben es drei der vier Titel der eingangs erwähnten "Slipstream" EP nicht aufs Album geschafft. Warum nur?








2 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

Durchgehend gut. 7,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Die Bewertung wäre höher ausgefallen, wenn sie auf die Songs der EP zurückgegriffen hätte...

6,5 Punkte