Donnerstag, 16. Juli 2015

The Chemical Brothers - Born In Echoes
























10 Fakten zum neuen Album von The Chemical Brothers:

1. Fünf Jahre nach ihrem letzten Studioalbum "Further" veröffentlichen Tom Rowlands und Ed Simons am 17. Juli endlich ein neues Album. 

2. Die letzte Veröffentlichung war "Further" jedoch nicht, denn 2011 erschien (zunächst nur digital, später dann auch auf CD) der erste Soundtrack von Rowlands und Simons ("Hanna") und ein Jahr später folgte der Konzertfilm / das Live Album "Don't Think", das ihren Auftritt beim Fuji Rock Festival dokumentiert.  

3. Apropos "Don't Think": Der Bonustrack von "Further" sollte in einer anderen Version und gemeinsam mit zwei weiteren Titeln auch auf dem Soundtrack zu "Black Swan" auftauchen. Dieses Gerücht bestätigte sich eben so wenig wie die zunächst angekündigte Arbeit an ihrem zweiten Soundtrack, nämlich zum Film "Now You See Me". 

4. Aber zurück in die Gegenwart: Das achte Album von The Chemical Brothers trägt den Titel "Born In Echoes", hat 11 Titel und läuft etwas mehr als 52 Minuten.

5. Wer mehr von The Chemical Brothers hören möchte, muss zur Deluxe Version greifen, denn diese offeriert zusätzlich die Titel "Let US Build A City" und "Wo Ha" sowie Extended Mixes von "Go" und "Reflexion". 

6. Nicht enthalten ist der Song "This Is Not A Game" (featuring Miguel und Lorde), der 2014 als Single veröffentlicht wurde und sich darüber hinaus nur auf dem Soundtrack zu "The Hunger Games: Mockingjay - Part 1" befindet.


Das neue Werk »Born In The Echoes« nun geht wieder einen halben Schritt zurück und produziert Momente, wo man denkt: Klingt »I’ll See You There« nicht arg wie »Let Forever Be«? Hat »Go« nicht dieselben Vocals wie »Hey Boy Hey Girl«? Zum Glück ist es aber nur ein halber Schritt zurück, denn da sind auch die vertrackteren, trockeneren oder düsteren Songs wie »EML Ritual« oder »Just Bang«, die fast schon als Acid House oder Detroit Techno durchgehen könnten. Alles in allem eine sehr durchmischte Sache, in der jeder Hörer ein paar ihm gelegene Tracks finden wird und mit anderen weniger anfangen kann.
(intro)


7. Immer sehenswert: die Liste mit den Gastsängern der Chemical Brothers. Auf "Born In Echoes" tauchen folgende, teils ungewöhnliche Namen auf: Beck ("Wide Open"), Cate Le Bon ("Born In Echoes"), Ali Love ("EML Ritual"), Q-Tip ("Go") und - unter ihrem richtigen Namen Annie Clark - St. Vincent ("Under Neon Lights").

8. Mit "Sometimes I Feel So Deserted" erschien bereits im April eine erste Single, der "Go" folgte, die in England auf den bescheidenen 59. Rang der Charts kam. Zukunftsmusik sind noch die Veröffentlichungen der Singles "Under Neon Lights" (23.06.) und "EML Ritual" (03.07.). 




9. Nachdem alle Alben der Chemical Brothers seit ihrem Debüt "Exit Planet Dust" (1995), das Rang 9 erreichte, auf Platz 1 der englischen Albumcharts gingen, wurde diese Serie von "Further" gebrochen. Dies lag jedoch nicht an den zu geringen Plattenverkäufen, sondern an den Regularien der UK Album Charts, die "Further" gar nicht listeten, da jeder Käufer mit dem Erwerb des Albums auch die Möglichkeit erhielt ein iPad zu gewinnen. 

10. Aktuell steht "Born In Echoes" bei Metacritic bei einem durchschnittliche Metascore von 72/100 Punkten bei 7 berücksichtigten Kritiken: 

Born In The Echoes is a bold reinvention of the Chemical Brothers’ sound, pushing the late-period renaissance that 'Further' heralded to somewhere dark and twisted. (NME)

he Chemical Brothers already reinvented the wheel once back in the ’90s. It is a bit much to expect them to do it again – and maybe no need either. From the magnificent Q-Tip-assisted disco of Go to Radiate’s epic My-Beatley-Valentine celebration of love, Born In The Echoes finds them capturing the most elusive sound of all. They sound, at last, like themselves again. (Mojo)

At its best, Born in the Echoes is gloriously disorienting, restoring a woozy mania to a genre in danger of self-combusting in search of ever more euphoric pop highs. The kids will probably look on aghast. But old ravers will find themselves transported back to a time when electronica really did sound like the future. (The Telegraph)

Born in the Echoes is frontloaded with star power, and so it comes as a slowly dawning relief that that album isn't the Chems' Random Access Memories, but rather an attempt to strip away the detritus of the now and play to their own strengths. (Slant Magazine)


3 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

6,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Habe ich das nicht alles schon auf anderen Platten der Chemical Brothers gehört?

5 Punkte

Jörg hat gesagt…

Hm, die Chemical Brothers waren mal wegweisend und spannend.... das ist aber schon lange her. 5 Punkte