Dienstag, 14. Juli 2015

Prinzhorn Dance School - Home economics























EP? Album? Egal! (I)

Dr. Hans Prinzhorn war ein deutsche Psychiater. Bekannt wurde er durch das von ihm veröffentlichte Buch “Bildnerei  der Geisteskranken”. Solche Bilder stellte er in einer umfangreichen Sammlung zusammen.

Nach ihm benannt haben sich Tobin Prinz und Suzi Horn, die beiden Musiker der englischen Band Prinzhorn Dance School. Seit 2006 veröffentlichten sie Musik auf James Murphys Label DFA Records. Nach dem selbstbetitelten Debüt und “Clay class” erschien nun die EP “Home economics”. Mit EPs tue ich mich meist schwer, aber wenn wie in diesm Fall sechs gute Songs und 25 Minuten Unterhaltung rumkommen, kann sich das Format auch mit Alben messen. Da mag der eine oder andere Richter wieder mahnend den Finger erheben... vorstellenswert ist diese EP allemal.

Sowohl der Gesang der beiden als auch der stellenweise reduzierte Sound drängen auf die Erwähnung von The XX als Referenz. Darüber hinaus lässt sich “Home economics” vor allem als gelungene Symbiose aus Indiepop und Indietronic beschreiben. Die Gitarren klingen ab und zu nach Alternative und Suzi Horns Gesang erreicht auch mal punkige Atmosphären und erinnert dann an Alison Mosshart von The Kills. 

“Reign”, “Battlefield” und “Education” sind die besonders empfehlenswerten Songs auf “Home economics”. Aber die anderen drei Titel kann man sich dann auch gleich mitanhören. Diese EP ist nicht nur wegen ihrer Spieldauer eine kurzweilige Sache. 

Plattentests.de kann gar nicht genug von der EP bekommen:
Hätten sie sich nicht gar so kurz gefasst, wäre Prinzhorn Dance School ein Meisterwerk gelungen und nicht bloß ein vorzügliches – nun gut – Album, das viel zu schnell vorbei ist.

Das tolle Video zu “Reign”:

2 Kommentare:

Ole Pappert hat gesagt…

Wirklich zu kurz. Aber auch wirklich gut. 7,5 Punkte

Ingo hat gesagt…

7 Punkte