Freitag, 24. Juli 2015

Gwenno - Y Dydd Olaf






















Auf Basis dieser Fakten
  1. Ein politisch-feministisch motiviertes Konzeptalbum in walisischer (9 Songs) und kornischer (1) Sprache
  2.  
  3. Der Albumtitel ist die Übersetzung von “The last day”. Damit wird auf die gleichnamige Science Fiction Novelle aus dem Jahr 1976 verwiesen. In dieser düsteren Zukunftsvision haben Roboter die Macht übernommen und sie nutzen diese, um Menschen in Klone zu verwandeln
  4.  
  5. Inspiriert vom Krautrock der 70er Jahre, walisischen Musikern der 80er Jahre wie Malcolm Neon, Llwybr Llaethog, Datblygu and Ectogram sowie von den Elektro-Pionieren Daphne Oram und Delia Derbyshire

    könnte man ein sperriges Album erwarten. Doch die ehemalige Pipettes-Frontfrau Gwenno Saunders hat mit Rhys Edwards als Produzenten ein recht gefälliges, ja fast poppiges Album geschaffen.  Die Pressemitteilung beschreibt es treffend: “Y Dydd Olaf” klingt retro, zeitgemäß und futuristisch zugleich. Ursprünglich wurde es 2014 veröffentlicht. Im Rahmen des Re-Releases gelangt es nun nach Deutschland. Experimentierfreudige Electropop-Fans dürften an diesem Werk ihre Freude haben. 

    “Chwyldro” wurde als Single und Opener in den Vordergrund gerückt. Noch besser gefallen mir “Calon Peiriant”, “Sisial Y Môr” und vor allem “Fratolish Hiang Perpeshki”.

    Y Dydd Olaf is a crucial minority language record, but Saunders' beguiling melodies and execution also make it one of the best British debuts of 2015.
    Y Dydd Olaf is a marvellously magical mixture of elation, anger and sorrow and is very lovely indeed. With the opening salvo of her solo career Gwenno has added another album to the growing list of this year’s highlights. 
     
    Das Video zur Single “Chwyldro”:

    2 Kommentare:

    Dirk hat gesagt…

    Leider kann mich die Platte nicht überzeugen.

    4,5 Punkte

    Ingo hat gesagt…

    Mich auch nicht, aber immerhin 6 Punkte gut.