Dienstag, 26. Mai 2015

The Vaccines - English Graffiti
























10 Fakten zum neuen Album von The Vaccines:

1. Justin Hayward-Young (Gesang, Gitarre), Freddie Cowan (Gitarre), Árni Árnason (Bass) und Pete Robertson (Schlagzeug) ließen sich erstmals richtig Zeit für ihr Album, denn lagen zwischen "What Did You Expect From The Vaccines?" und "Come Of Age" nur 18 Monate, so mussten die Fans nun 32 Monate auf "English Graffiti" warten.

2. Zwischendurch waren The Vaccines aber nicht untätig und veröffentlichten im Sommer 2013 die "Melody Calling" EP, deren 3 neue Titel sich nicht auf dem neuen Album wieder finden.

3. Glaubt man Metacritic, die Plattenkritiken sammeln und aus deren Bewertungen einen durchschnittlichen Metascore berechnen, so ist "English Graffiti" das beste Album von The Vaccines. "What Did You Expect From The Vaccines?" (2011) wird mit 67/100 Punkten gelistet und "Come Of Age" (2012) mit 66/100. Das aktuelle Album steht bei 79/100 Punkten, aber auch erst vier berücksichtigten Bewertungen.


If lead single ‘Handsome’ (or what The Vaccines might sound like if they guest-starred on an episode of Scooby Doo) didn’t make it sufficiently clear, their third record is all over the map. This isn’t quite the same band you remember and it may not even be the band they ultimately become, but it’s the one that works best right now. 
Even when ‘English Graffiti’ sounds like The Vaccines, it’s a kitschier, more colourful, hyper-stylised version. ’20/20’ feeds bits and pieces from The Jam, The Beach Boys and Teenage Fanclub through Dave Fridmann’s sonic wheelhouse, with The Flaming Lips producer given far greater license to colour outside the lines than either of his predecessors (Dan Grech on 2011 debut ‘What Did You Expect From The Vaccines?’ and Ethan Johns on 2012’s ‘Come Of Age’), who seemed content to let them plug in and play. He outdoes himself further on ‘Dream Lover’ by making Freddie Cowan’s five-note guitar riff sound like a lumbering Godzilla coming into view against a backdrop of red skies, wailing sirens and B-movie synths. The result is possibly the best - and certainly the biggest - thing they’ve ever recorded. 
(NME)


4. Als Produzenten verpflichten The Vaccines Dave Fridman, da sich nicht nur generell dessen Arbeit schätzen (The Flaming Lips, MGMT, Mercury Rev, Weezer), sondern gezielt den Sound von Sleater Kinneys "The Woods" nacheifern wollten. 

5. Als Co-Produzent war in Fridmans Sudio in New York Cole M. Greif-Neill tätig, der zuvor bereits mit Künstlern wie Beck, Juia Holter oder Ariel Pink's Haunted Graffiti, bei denen er auch Mitglied war, arbeitete.

6. "Handsome" wurde als erste Single ausgewählt und Anfang März veröffentlicht. Auf der B-Seite befindet sich "Handsome (Reimagined)", der Dave Fridman Edit des gleichen Songs. Das vom kanadischen Regisseur Gerson Aguerri gedrehte Video sieht so aus: 




7. Während sich zuvor die ersten Singles aus den Alben der Vaccines in den 30er Rängen der britischen Charts tummelten ("Post Break-Up Sex" #32, "If You Wanna" #35, "No Hope" #37, "Teenage Icon" #39), kam "Handsome" nur auf Platz 74. 

8. "Dream Lover" soll im Mai als zweite Single folgen. Dazu Sänger Justin Hayward-Young: "I think that's the biggest song we've ever written. It's like a monster to me in my head."


Die Vaccines schießen auch heute noch gerne über das Ziel hinaus, tragen in manchen Momenten ein wenig zu dick auf und sind auch keine Kostverächter, wenn es darum geht, sich hier und da ein originelles Zitat auszuleihen. Doch ihr ungestümes Drängeln führt im Fall von Songs wie dem Opener „Handsome“ oder dem am Noise-Pop der 80er-Jahre geschulten Titel „20/20“ oft zu den schönsten Ergebnissen. Und auch wenn einmal nicht alle Regler auf Anschlag stehen, wie zum Beispiel bei der entzückenden Midtempo-Ballade „(All Afternoon) In Love“, widersteht die Band um Sänger und Gitarrist Justin Young erfolgreich der Versuchung, es sich zu gemütlich zu machen. (...)
Aus 50 fertigen Songs, die der Band zur Auswahl standen, haben es am Ende gerade mal elf Nummern auf English Graffiti geschafft, was für einen harten und kompromisslosen Ausleseprozess spricht. Entsprechend wenige Ausfälle gibt es auf dem Album zu vermelden, mit dem es den Vaccines trotz ihrer fortgeschrittenen Zitierkunst gelungen ist, eine Punktlandung im Hier und Jetzt hinzulegen.
(Musikexpress)


9. Den Titelsong sucht man auf "English Graffiti" vergeblich. Er befindet sich nur auf der Deluxe Edition des Albums. Letztendlich schafften es 11 der angeblich 50 Songs auf das Album, das 35 Minuten läuft.

10. Die Deluxe Ausgabe hat neben dem Titelsong noch zwei weitere neue Lieder ("Stranger" und "Miracle") sowie 4 unter dem Reimagined-Zeichen stehende Songs des Albums zu bieten. 


4 Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

7 Punkte

Dirk hat gesagt…

The Vaccines bereiten mir erneut viel Vergnügen. 8 Punkte

Ingo hat gesagt…

Mir nicht ganz so viel. 7 Punkte

Volker hat gesagt…

Uiuiui, das letzte Album mochte ich sehr, aber wie schwach ist das denn bitte?

5 Punkte