Samstag, 27. September 2014

Moonlight Breakfast - Shout






















Auch ich durfte heute bei PvG ein Länderlabel zufügen!

Wann darf man schon mal eine rumänische Band vorstellen? Dafür mussten sich die Sängerin Christie und der Schlagzeuger mit Klarinettenstudium Bazooka treffen, heiraten, eine Familie und im Jahr 2011 eine Band gründen. Zu Moonlight Breakfast gehören außerdem Adita an Keyboard und Gitarre sowie Printzu am Bass. 

Die Band selbst nennt ihre Musik “Retroelectro” und eine Mischung aus Soul, Electro, Beat, Nu-Jazz und Swing. Ich finde (Indie-)Pop, Funk und Reggae gehören auch noch erwähnt. Entsprechend vielseitig geht es auf “Shout” zu. Christies charismatisch-soulige Stimme (bei “Carry me” erinnert sie erschreckend an Amy Winehouse) und die durchgängige locker-flockige Stimmung bilden die roten Fäden des Albums. 

Da wird jenseits aller Genres gepfiffen und geklatscht, geswingt, gegroovt und ein wenig gejazzt. Die meisten Songs könnten wirkungsvoll Werbeclips beliebiger Lifestyle Produkte untermalen. 

Musikreviews.de ist begeistert: 

Bei MOONLIGHT BREAKFAST weiß man nicht, was man lieber tun möchte, tanzen oder sich mit einem dämlich-glücklichen Grinsen im Gesicht vor und zurück wiegen. Die Songs sind teilweise so unglaublich schön, und obendrein vermischen sie Pop, Dub, Swing, Electro, Balkan Beats und Rock’n’Roll mit einer solchen Eleganz, dass einem ein bisschen die Tränen kommen. Diese Musik macht dich glücklich, wenn du traurig bist, und ein bisschen traurig, wenn du glücklich bist. Highlights? Puh. Wie wäre es mit: alles?

Zeigt mir jemanden, der bei diesen Songs die Füße stillhalten kann und ich zeige Euch jemanden der verständnislos den Kopf schüttelt.

Besonders empfehle ich dem interessierten Leser die Songs “Hello”, “Still”, “Play” und “Shout”. Angeblich soll die Band auch noch eine Akustik-Version des Albums in der Planung oder sogar in der Hinterhand haben. Ich bin gespannt. 

Das Video zum Titelsong:


“Play”:


Nicht auf dem Album enthalten ist die erste Single “My baby”:


Als Vorgruppe von Jamiroquai und Hurts hat Moonlight Breakfast schon einige Konzertbesucher erfreut. Im Oktober ergeben sich in Deutschland diese Besuchsgelegenheiten:
  • 28.10. Hamburg
  • 29.10. Berlin
  • 30.10. Frankfurt
  • 31.10. München

1 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

Vielseitig. 7 Punkte