Mittwoch, 3. September 2014

Chorus Grant - Space






















Der Däne Kristian Finne Kristensen ist als Teil des Duos Cancer mit Nikolaj Manuel Vonsild von When Saints Go Machine (dieses kenne ich nicht, aber der tolle Bandname gehört aufgezählt) und als Chorus Grant musikalisch unterwegs. Chorus Grants Debüt “Space” erschien kürzlich und bringt uns eine entspannte aber trotzdem zeitweise spannende Interpretation des Singer/Songwriter Genres. Kristensen beschränkt sich nicht auf die Schwerelosigkeit die einigen seiner Songs innewohnt sondern er reichert diese um Soul-, Pop- und Indiestimmungen an.  

Als Referenzen finden sich u. a. Wilco, Junip, Death Cab For Cutie, Jens Lekman und Elliott Smith. Kristensen sieht sich von Folk und Americana beeinflusst, aber das zeigen seine Songs nur subtil. “Space” ist ein stellenweise sehr dezentes bis unauffälliges Album. Aber wer Lust auf relaxte 40 Minuten mit einigen erhebenden Melodien und den einen oder anderen abenteuerlichen Gitarrenlauf hat sollte Chorus Grant eine Chance geben. 

Stagecat bringt es auf den Punkt:
"Space" enthält dreizehn Stücke feinensinnigen Singer/Songwriter-Pops, der weder auf emotionsgeladendes Gesäusel setzt, noch sich in den vermeintlich sicheren Gefilden simplen Folk-Pops bewegt. "Space" besticht durch große Melodien, anspruchsvolle Kompositionen und volle, stimmige Arrangements. Die Songs spielen sich dabei nicht an den Vordergrund, sondern versprühen ihre melancholische Schönheit fast beiläufig.
“O everyone”, “Long ride” und “Separate room” sind meine Anspieltipps auf diesem homogenen Album. 

Das Video zum Opener “O everyone”:



Und für die kurzen Songs “Goldplans” und “Taxi off the password” gibt es ein “Kombivideo”: