Samstag, 26. Juli 2014

Alvvays - Alvvays






















Die Presseinfo bemüht Referenzen wie Teenage Fanclub, The Vaselines und Belle & Sebastian um das gleichnamige Debüt der kanadischen Band Alvvays zu beschreiben. Diesen füge ich noch Best Coast hinzu um den nicht zu verleugnenden Surf Pop Ähnlichkeiten Nachdruck zu verleihen. 

Die Band startete als Soloprojekt der Sängerin Molly Rankin. Ihr Vater war John Morris Rankin, der als Teil der Rankin Family mit diversen Geschwistern bis zu seinem tödlichen Unfall im Jahr 2000 musizierte. Dieses traurige Ereignis beraubte Molly Rankin aber offensichtlich nicht ihrer Lebenslust. Mit ihrer Jugendfreundin Kerri Maclellan und männlicher Unterstützung in Form von Alex O’Hanley, Brian Murphy und Phil MacIsaac schenkt sie ihren Hörern gute Laune. Glockenklar säuselt sie ihre kaleidoskopartigen Geschichten “aus dem Leben” über den meist verwaschenen musikalischen Konturen zwischen Surf Pop, Indiepop und Indierock ihrer Mitstreiter. 

Alvvays is a thrilling, often lethargic debut. It can be a catalyst for out-of-body relaxation with its deluge of frothy, bubble-bath timbres, or it can be a rousing, strangely communal record, enabling all-night gab session on the beach by campfires. It’s an album for friends, for lovers and for the self.
Es bleibt damit bei durch und durch guten Voraussetzungen für die Band, die sich nach dem ersten Hype entspannt zurücklehnen kann, um – mit viel Glück – eine zweite Welle abzuwarten, auf der es sich dann um so besser surfen lässt. Den richtigen Soundtrack haben Alvvays ja bereits geschaffen.

“Adult diversion”, “Archie, marry me” und “Party police” sind die Highlights auf dem gut 30minütigen Soundtrack für den Surfurlaub oder laue Sommerabende auf der Terrasse, dem Balkon oder am See.

“Archie, marry me”:


“Adult diversion”:

6 Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Always Alvvays? Das nicht, aber immerhin: 7 Punkte

Olly Golightly hat gesagt…

Auch von mir 7 Punkte

Volker hat gesagt…

Positive Überraschung. Nach den meines Erachtens völlig überschätzten Best Coast, Veronica Falls oder Dum Dum Girls, endlich mal ein gutes Album aus dieser Richtung ist. Auch wenn es vor allem auf der ersten Seite punktet. Der Einstieg mit Adult Diversion, Archie, Marry Me und Ones Who Love You ist wirklich fantastisch.

7,5

Ingo hat gesagt…

7 Punkte

Christoph hat gesagt…

7,5

E. hat gesagt…

6,5