Samstag, 22. März 2014

Metronomy - Love Letters



Vor einigen Tagen erschien mit Love Letters das mittlerweile vierte Album der/s Band/Projekts Metronomy aus Totnes. Joe Mount, Songwriter und Mastermind, bleibt seiner Mixtur aus Elektropop und 70er-Jahre Soft-Rock-Harmonien weitestgehend treu und liefert erneut sehr eingängige POPmusik auf hohem Niveau, die in unserem PvG-Universum allerdings wieder die Gemüter spalten wird (vgl. Nights Out und English Riviera).

So verspielt sich die Songs erneut darstellen, so halten sie mehr von melancholischen, getragenen Elementen, was sich vor allem textlich zeigt. „We can try anything / We can say we’ll try anything“, wiederholt Mount in „Call Me“ und bildet sich nicht einmal mehr ein, die Liebe retten zu können, die auf den huschenden Drums des Tracks davongetragen wird. In vielen Tracks dominiert der typische warme Analog-Sound der Synthesizer, die eher glimmen als lodern und den Unterbau für melancholische Songs wie „Monstrous“ bilden. Stark auch das instrumentale Zwischenspiel „Boy Racers“, welches klingt, als hätte Caribou ein Outtake seiner letzten Platte ins All geschickt, oder die Jahrmarkt-Romanze „Reservoir“ mit tupfendem Beat und Orgel im Gepäck. (musikexpress)



Metronomy kennen 10cc, Hall & Oates, Deacon Blue, The Zombies, die Young Marble Giants, The Durutti Column, Fra Lippo Lippi und Doo Wop, was sie von einem Großteil ihrer Hörer unterscheidet. (spiegel.de)



Es ist schwer, ein Glanzstück herauszufiltern. Schlichtweg, weil Love Letters mit zehn von diesen imponiert. (egoFM)

Tourdaten (ohne Gewähr):
04.04.2014 Frankfurt Batschkapp
05.04.2014 München Muffathalle
06.04.2014 Berlin Astra Kulturhaus
07.04.2014 Hamburg Große Freiheit

3 Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Gefällt mir - insbesondere die beiden ersten Singles - recht gut.

7 Punkte

Olly Golightly hat gesagt…

7 Punkte

Volker hat gesagt…

6,5