Dienstag, 18. Februar 2014

Andrea Schroeder - Where The Wild Oceans End


















Lana Del Rey in düster, Nick Cave in weiblich und Nico in lebendig. So ließe sich das zweite Album von Andrea Schroeder kurz und bündig beschreiben. 

Gemeinsam mit Jesper Lehmkuhl (Gitarre), Dave Allen (Bass), Catherine Graindorge (Violine, Viola), Chris Hughes (Schlagzeug) und Chris Eckman (Orgel, Keyboards), der auch als Produzent fungierte, durchstreift Andrea Schroeder die düstersten Ecken Berlins, spürt Dämonen nach und lässt dem Hörer eisige Schauer über den Rücken rieseln. Aufgenommen wurde "Where The Wild Oceans End" passender Weise in den Berliner Hansa Studios und mit David Bowies "Heroes" wurde auch eine treffende Coverversion gefunden, der man in Schroeders intimer, intensiver und deutsch-sprachiger Interpretation tatsächlich noch neue Aspekte abgewinnen kann. 


Alle Welt ist voll des Lobes für "Where The Wild Oceans End" - und das zu Recht:

Eine Sammlung betörender Songs zwischen fragilem Folk, somnambulem Rock und zeitlupenhaftem Blues, die in melancho- lischer Grandezza daherwehen und in Ermangelung eines besseren Begriffes hier Dream Pop genannt seien. Wer Vergleiche braucht, der denke an Nico und Nick Cave, Ian Curtis und Juliette Gréco. (Musikexpress)

Man kann sich der von den zehn Songs ausgehenden Faszination nicht entziehen. Dieses Album ist Hingebung der anderen Art. Andrea Schroeder braucht keine Vergleiche. Sie und der Gitarrist Jesper Lehmkuhl schreiben düstere Lieder, die von Chris Eckman perfekt inszeniert wurden.
Verträumt anmutende Gitarrenklänge werden durch die rauchig-tiefe Stimme der Künstlerin konterkariert. Tasteninstrumente starten den Versuch, die Gitarre in ihrem Streben nach Harmonie zu unterstützen. Schließlich wird die Musik eins mit der emotionalen Welt der Berlinerin. Das Streichinstrument entwickelt sich zum melancholischen Zentrum inmitten aufwühlender Atmosphäre. (...)
Bei "Blackbird" war Andrea Schroeder die Prinzessin der Dunkelheit. Nach "Where The Wild Oceans End" ist sie die Königin der Nacht, denn diese Tageszeit hat mehr als nur die Farbe Schwarz. (rocktimes)



Andrea Schroeder unterwegs:

12.03.2014   Chemnitz, Weltecho
13.03.2014   Göttingen, Heimathafen
14.03.2014   Bad Homburg, Kulturbahnhof
15.03.2014   Salzwede, Hanseat
18.03.2014   Hamburg, KNUST
02.04.2014   München, Milla
03.04.2014   Cottbus, Bebel
09.04.2014   Münster, Gleis 22
10.04.2014   Wuppertal, Live Club Barmen
11.04.2014   Bielefeld, Forum
12.04.2014   Magdeburg, Kulturzentrum Moritzhof
13.04.2014   Köln, Studio 672
15.04.2014   Reutlingen, Franz.K
20.04.2014   Leipzig, Moritzbastei
23.04.2014   Offenbach/Main, Hafen 2
25.04.2014   Berlin, Lido

3 Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

Kein Sommeralbum. Ob ich im Herbst die Punktzahl nochmal erhöhe? 8 Punkte

Ingo hat gesagt…

Von dem Album hatte ich mir mehr erhofft. 6 Punkte

Dirk hat gesagt…

Vielleicht etwas monoton und düster, dennoch von mir: 7 Punkte