Dienstag, 10. Dezember 2013

Susanna And Ensemble neoN - The Forester


















Die Norwegerin Susanna Karolina Wallumrød hat unter verschiedenen Namen (Susanna And The Magical Orchestra, Susanna, Susanna Wallumrød) bereits acht Alben veröffentlicht, die sich im Spannungsfeld zwischen Pop, Electronica und Jazz bewegen. Zusammen mit dem Ensemble neoN ist nun das 34minütige "The Forester" entstanden, das nur aus 5 Songs besteht. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass der in einem Take aufgenommene Titelsong zu Beginn gleich 15 Minuten dauert.

Das Ensemble neoN wurde 2008 von Martin Smørdal und Julian Skar gegründet und beheimatet eine Vielzahl an Musikern, die in Oslo an der "Norwegian Academy of Music" ausgebildet wurden.  

Zuhören sind Susannas markante Stimme, dezentes Piano, Windspiele, das barocke Lauteninstrument Theorbe, Flöten, Saxophon und zahlreiche Streicher, die sowohl neue als auch alte Titel (in neuem Arrangement) von Susanna darbieten. Eingespielt wurden alle Titel an einem einzigen Tag in den Rainbow Studios in Oslo.
Freunde von Joanna Newsom, Kate Bush oder dem Spätwerk von Talk Talk können an diesem Kammerpop ihre wahre Freunde haben, der für andere, die vielleicht noch nicht einmal den ersten Song überstehen, auch ziemlich anstrengend, weil ambitioniert und fernab des üblichen Pop-Klischees, ist.


 
The music has a spacious early-music ring that marks it out from Susanna's electronic and percussion-driven ventures, but her pristine voice still evokes the same journeys through dark landscapes – lost-in-the-woods fairytales that summon up the fears and wonderings of childhood. The three-part title track moves from tentative beginnings accompanied by a fragile piano motif to soft clouds of strings sounds against a lissome folk-song melody, and concludes in whispered dissonances. Marimba tones and the deep jangle of the theorbo underpin the quietly pleading Hangout; Oh, I Am Stuck describes a sense of being psychically stifled all the more scary for being expressed with such tranquillity; and the concluding Lonely Heart stirs Susanna's soul-vocal inflections as a more angular arrangement winds around her. There aren't many laughs, or much jazz, but it's exquisite and unique music-making.
(The Guardian)




2 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

So könnte Björk klingen.. Wäre ihr aber wahrscheinlich zu langweilig. 6 Punkte

Dirk hat gesagt…

Anstrengend. Da muss man sich durchbeißen.

Wäre vielleicht etwas für Volker gewesen...

5 Punkte