Mittwoch, 11. September 2013

Placebo - Loud Like Love

















10 Fakten zum neuen Album von Placebo:

1. Das Album erscheint am 13. September in Deutschland. 3 Tage später, am 16.09.13, werden Placebo eine exklusive 90-minütige "Loud Like Love TV Show" live auf ihrem YouTube-Kanal übertragen. Dort gibt es dann u.a. eine Live-Performance aller Songs, Special Guests, Interviews mit der Band und „Behind the Scenes“ Material zu sehen.


2. „Loud Like Love“ ist das siebte Studioalbum von Placebo und das zweite in der Besetzung Brian Molko, Stefan Olsdal und Steve Forrest. Zu den 10 Titeln (bei einer Spielzeit von rund 47 Minuten) gesellt sich in der iTunes Version der Song „Pity Party (of One)“.

3. Die Aufnahmen fanden in einem Zeitraum von über einem Jahr zusammen mit dem Produzenten Adam Noble (Red Hot Chili Peppers, dEUS) in den RAK Studios in London statt, wo zusammen mit dem Ton-Ingenieur Tim Young auch schon an „Meds“ (2006) gearbeitet wurde.

4. Vor 11 Monaten veröffentlichten Placebo erste Ergebnisse aus diesen Aufnahme-Sessions: Die „B3“ EP, von deren 5 Songs sich jedoch keiner auf „Loud Like Love“ wieder findet.

Neben typischen Placebo- Songs wie „Scene Of A Crime“ oder „Rob The Bank“ gibt es auch einige Überraschungen, zum Beispiel „Hold On To Me“ mit seinem Spoken-Word-Part. Und zwischen dem temporeichen Auftakt „Loud Like Love“ und dem letzten Track, der sechseinhalb Minuten langen, mit Streichern verzierten Klavierballade „Bosco“, liegen im Grunde Welten.
„Das macht deutlich, wie viel Spielraum wir uns gaben“, so Molko. „Das Album hat viel mehr Farbe, viel mehr Licht und Dunkel als der Vorgänger.“ Grund für diese Vielfalt ist wohl auch die ungewöhnliche Entstehung des Albums. (...)
Deshalb dreht sich „Loud Like Love“ nun um ein Thema, das man Placebo eigentlich eher nicht zugetraut hätte: die Liebe. „Auf den ersten Blick scheint das nicht zu uns zu passen“, freut sich Molko. „Aber genau deshalb war es für mich so reizvoll. Wir waren ja schon immer sehr konträr und bringen Erwartungen, die andere von uns haben, gerne durcheinander.“ Natürlich ist „Loud Like Love“ trotzdem keine Friede-Freude-Eierkuchen-Angelegenheit.
Die Songs sind eher als zehn Kurzgeschichten zu verstehen, die die unterschiedlichen Seiten und Auswirkungen der Liebe behandeln. Es gibt feierliche Tracks wie den Titelsong, aber auch düstere und komplizierte Themen. „Da geht es um Eifersucht, Besessenheit, Sehnsucht, Einsamkeit, Reue und Nostalgie dafür, wie die Dinge einmal waren, aber nie mehr sein werden. Es ist eben immer noch eine Placebo- Platte.“
So beschreibt das industrielle „Exit Wound“ ziemlich bildlich, wie die Verflossene sich mit jemand anderem vergnügt. „Bosco“ derweil, benannt nach einer Weinsorte, handelt davon, wie Sucht und Abhängigkeit eine Beziehung zerstören können. „Das sind alles Erfahrungen aus den letzten 20 Jahren, die in diese Songs eingeflossen sind“, sagt Molko, der nie einen Hehl daraus gemacht hat, selbst die eine oder andere Substanz ausprobiert zu haben. „Meine Texte haben immer auch eine offenbarende Seite, aber es ist nie, als hätte ich einen Eintrag aus dem Tagebuch heraus gerissen. Ich versuche eher, eine Geschichte zu erzählen.“
(Piranha)

5. Als erste Single wurde das Internet- und Handy-kritische „Too Many Friends“ ausgewählt und am 8. Juli mit der B-Seite „Outro“ veröffentlicht.
Die zweite Single „Loud Like Love“ erschien Anfang August, jedoch nur als digitaler Download.

6. „Too Many Friends“ erreichte Platz 14 in Deutschland – höher stand bisher keine Placebo-Single in den deutschen Charts. „The Bitter End“ (#34), „Song To Say Goodbye“ (#35) und „For What It’s Worth“ (#32) kamen gerade einmal in die Nähe der Top 30.

7. Das Video zu „Too Many Friends“ wurde zusammen mit dem Regisseur Saman Keshavarz in Los Angeles gedreht. Der amerikanische Schriftsteller Bret Easton Ellis spricht in diesem einen Voice over-Monolog - ein Stilmittel, das sie auch in dem Song "Hold On To Me" verwenden.


8. Metacritic fasst bisher 5 Kritiken zusammen – und kommt auf den mauen Durchschnittswert von 53/100 Punkten.

To an involved believer in Brian Molko and company, this could be exactly what you want from the dolled-up trio: more of the same, but maybe a little less intense.
‘Hold On To Me’, the most subdued track on the record, is also the strongest. It seems to have less of a ‘trying’ nature than the rest of the album, which within its brooding monologues and social narratives feels like it was really searched for.
Easy to absorb musically and easy to ignore lyrically, ‘Loud Like Love’ is 50 minutes of simply okay alt-rock.
(clash music)

9. Gleich in 5 Formaten wird es „Loud Like Love“ geben: Digital, Standard-CD, Limited Edition Deluxe Digi-Pack Edition, Doppel 12’’ Edition mit farbigem Vinyl und Klappcover sowie ein linsenförmiges 3D Super Deluxe Box Set: Limitierte Box mit 3x10" (auf 180g-Vinyl) inkl. einer Seite Etching, MP3-Code und 2 DVDs ("Live At RAK Studios" – erweiterte Version und "Alternative Video Album"- DVD (zu jedem Song des Albums ein eigenes Video)), dazu 5 Art-Postkarten und eine Art-Card (25x25 cm).

10. Placebo werden ihr Album „Loud Like Love“ auch live in Deutschland vorstellen:
15.11.13 Leipzig, Leipzig Arena
16.11.13 Köln, Lanxess Arena
19.11.13 München, Olympiahalle
27.11.13 Frankfurt, Festhalle
28.11.13 Berlin, O2 Arena
05.12.13 Hamburg, O2 World


4 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

Im Abstand von ein paar Jahren kann ich mir immer wieder gut ein Placebo-Album anhören. 6,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Von mir mal wieder eine hohe Placebo-Bewertung:

8 Punkte

Volker hat gesagt…

Sehr positive Überraschung

7,5

U. hat gesagt…

Ok, hier senke ich definitiv den Durchschnitt: 5 Punkte.