Mittwoch, 14. August 2013

Travis - Where You Stand

















10 Fakten zum neuen Album von Travis:

1. "Where You Stand" ist das siebte Studioalbum von Travis und erscheint fünf Jahre nach ihrer letzten Platte "Ode To J. Smith".

2. Wie "Ode To J. Smith" wird "Where You Stand" nach über 10-jähriger Zusammenarbeit mit Independiente über das eigene Label Red Telephone Box veröffentlicht. Hoffentlich mit mehr kommerziellen Erfolg, denn "Ode To J. Smith" war das erste Album der vier Schotten, das in England nicht die Top Ten erreichte (#20).

3. Die Aufnahmen von "Where You Stand" begannen recht zügig nach Fran Healys Soloalbum "Wreckorder" (2010) im Januar 2011 und dauerten bis Juni 2013. 

Dass sie aber trotz langer Pause nahtlos an ihre Stärken anknüpfen können, zeigen sie dann schon mit dem Opener “Mother”. Ein beschwingtes Stück Piano-Pop mit einem wunderbar quietschenden Fran Healy, der sich im Laufe des Stücks gemeinsam mit der Band immer weiter emporschwingt. Ein Stück, das so auch perfekt auf das Tom Odell Debüt gepasst hätte und für die ein oder andere Gänsehaut sorgt. Es folgt die aktuelle Single “Moving”. Eine leichtfüßige Melodie trifft auf sanft erzählenden Gesang und einen gewohnt starken Refrain. Das macht in der Summe einen Song, zu dem Travis Fans auf Konzerten wieder einmal herrlich schwelgen können. “Reminder” fällt dagegen etwas ab und bleibt ein wenig blass. Ein Durchhänger, der aber schnell durch den Titeltrack “Where You Stand” wett gemacht wird. Ein Stück, das jetzt schon ein Bandklassiker sein dürfte und all das in sich vereint, was man an Travis so liebt. Ein Gänsehautrefrain, gefühlvoll vorgetragene Strophen und eine schöne, leicht schwermütige Melodie sorgen für den größten Hit des Albums und das ein oder andere Tränchen im Auge.

Danach kann das Album natürlich nur ein wenig abfallen. Das heißt aber nicht, dass der Rest von “Where You Stand” nur Mittelmaß wäre. “Reminder” ist ein nettes kleines Stück zum Mitklatschen und “Another Guy” bietet hübschen Groove mit angenehmer Melodie. “Different Room” bietet dann ein wenig balladesken Queen Sound mit luftiger Melodie und großer Geste in den Refrains. Ein Stück zum träumen unter freiem Himmel, der zu jeder Jahreszeit passt. Gegen Ende fahren Travis dann auch noch einmal eine ihrer wunderschönen Pianoballaden auf. Fran wimmert sich zu einer berührenden Klaviermelodie durch “The Big Screen” und verzaubert damit ganz zum Ende. “Where You Stand” ist vielleicht nicht das beste Travis Album und zeigt auch keine Band, die sich neu erfunden hat. Aber das möchte man von den Schotten auch gar nicht. Musik von Travis ist wie ein guter Freund, den man gut kennt und an dem besonders schätzt, dass er genau so ist, wie man ihn damals kennen gelernt hat. Man schätzt ihn trotz seiner kleinen Macken und Eigenarten und freut sich auf jedes Wiedersehen. So ist auch “Where You Stand”. Trotz seiner Schwächen und kleiner Durchhänger lauscht man dem Album immer wieder gerne und fühlt sich gleich daran erinnert, warum man die Band so sehr schätzt.
(White Tapes)

4. Die Aufnahmen fanden einerseits im Ocean Sound Recordings, Giske, in Norwegen und andererseits in den Berliner Hansa Tonstudios statt. Neben Fran Healy, der seit Jahren in Berlin lebt, war der Schwede Michael Ilbert (The Hives, Tocotronic, Mando Diao, Herbert Grönemeyer) als Produzent tätig.

5. Der Song "Another Guy", den es im März als Download auf der Homepage von Travis gab, war die erste Kostprobe aus "Where You Stand". Als erste Single wurde der Titelsong ausgewählt und Ende April veröffentlicht:



6. Als zweite und stärkere Single folgte "Moving" am 1. Juli: 



7. Besonders sehenswert ist das Video zu "Moving", das bei -1°C aufgenommen wurde, damit die animierte Geschichte auf den ausgestoßenen Atem von Healey & Co. projeziert werden konnte. Dazu hier ein Making of:

   

8. Das Album erscheint in zahlreichen Formaten: Digital, Standard CD, Deluxe CD/DVD und Vinyl (Limited Heavyweight, Gatefold Sleeve) für den kleinen Geldbeutel, sowie eine Super Deluxe Version für 70,- €, die alle anderen Formate in einer schicken Box kombiniert und zudem ein Foto sowie ein T-Shirt offeriert.

9. Während die Deluxe Edition mit den Bonus Tracks "Anniversary" und "Parallel Lines (Daydream)" aufwartet, dürfen sich japanische Käufer exklusiv und zusätzlich über den Song "Ferris Wheel" freuen.

Fran Healy’s boyish voice is so distinctive that I was really interested to hear if time had hardened or rocked it up any. Nup. When he chimes in on ‘Mother’, the first track, you feel that friendly voice in your ear. Like you can hear the kid next door singing in his kitchen. It could be the most non-threatening ‘rock’ voice ever. Yet, and don’t ask me why, it has a bit of an edge to it. In an age of perfect, plastic, souless pop idol vocals, Healy’s is still refreshing and cut through.
There is a lovely acoustic feel to a lot of these songs. The second track, ‘Moving’, is so ridiculously Travisish it could be a reject from The Man Who. While the production values are high with Ilbert on board, they are uncomplicated. ‘Reminder’ is largely an acoustic guitar and Healy’s vocals, with a bit of whistling thrown in. ‘New Shoes’ gets a bit UB40, but that’s not such a bad thing.
The first single and title track, ‘Where you stand’ has more production elements than some of the other tracks. Driven by piano and guitars and of course, Healy’s pleading vocals.
‘Warning Sign’ is a poppy ballad that made me think “Geeze how soppy it this” but I found myself singing along (scarey). And the following track, ‘Another Guy’ just keeps the toes tapping with a driving drum beat (and I say that in the softest of terms) with a B52’s like guitar riff going beat for beat.
This is all good news for people that were hoping Travis haven’t changed their style. Fear not, they haven’t. And if they have, us mere mortals wont pick it. I remember The Man Who being an album in the late 90’s that I listened to a lot. It wasn’t out of the CD player for weeks, maybe months. When you do that with certain albums, and you may only do that once a year, it grinds a groove into your brain somewhere. It’s there forever just waiting to be played or heard every few years. Where You Stand reignites that groove. Sure Healy’s voice is mostly responsible for that, but Travis songs have a definite style to their construction that is unmistakable.
So for those new to Travis you’ll find a fine album full of well crafted indie-pop songs.
For the Travis fans of old wanting to hear more of the same, you won’t be disappointed.
(The Orange Press)

10. Hier kann man die 11 Titel (42 Minuten) von "Where You Stand" bereits vor der Veröffentlichung am 16. August hören. Und beim Telegraph sprechen Travis in 6 Videos über die Geschichten hinter einzelnen Songs.

  

3 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

7 Punkte

Dirk hat gesagt…

Travis in bestechender Form.

8,5 Punkte

Volker hat gesagt…

Ich finde auch eine positive Tendenz ist wieder wahrzunehmen

7,5