Dienstag, 30. April 2013

Woodlands - Woodlands

´cover

Stellenweise sorgen Feedback-Einwürfe à la Neil Young & Crazy Horse dafür, dass die Musik auf “Woodlands” ähnlich nebelig klingt wie es das Cover vermuten lässt. Im Kontrast dazu fühlt man sich als Hörer ein paar Momente später an einen kalifornischen Strand transportiert.

Auf der Website der Band Woodlands findet sich diese Beschreibung:

Sure, you can tell what their influences are: doses of Yoko Ono, T-Rex, Grateful Dead and Neil Young. And, if we must apply some specific genre, as we always seem to do for lack of some better description, than we could label them with things like stoner-folk, boogie-pop or indie-rock.

Sara Wilson (die bereits bei Moneybrother die Gitarre in die Hand nahm), Niklas Korssell und Marcus Holmberg erschufen mit “Woodlands” eine aufregende Mischung aus Surf, Indiepop und Folk/Country. Während diese Stile in Reinform über Albumlänge durchaus mal langweilen können (siehe Best Coast, uninspirierte Indiepop-Alben und traurige Männer mit Bärten und Akustikgitarre) schaffen es diese Schweden, jeweils im richtigen Moment die Kurve zu bekommen und mich vor allem mit eindrucksvollen Gitarrenparts und Wilsons wundervollem Gesang zu begeistern.

Das Album wurde innerhalb weniger Tage in den Tambourine Studios in Malmö aufgenommen und steht damit in einer Reihe mit den meisten Cardigans-Platten.

Besonders stark finde ich “Housebuilding” und “Kids” die mich besonders stark an Neil Young & Crazy Horse erinnern sowie “Lazy days”, “Dark clouds” und “Make it through”.

Musikreviews.de kommt zu diesem Urteil:

Ein bisschen DIRTY PROJECTORS und dann wieder erdige BEACH HOUSE, so man es sich vorstellen kann - in etwa dazwischen bewegen sich WOODLANDS, die mit diesem Einstand über Schweden hinaus Beachtung unter Freunden von Herzen kommender, aber nicht rührseliger Musik mit gerne auch krachiger Gitarre finden dürften.

Das Video zu “River running wild” zeigt, dass die Musiker ihre Instrumente nicht nur im Studio oder auf der Bühne zu nutzen wissen:

Außerdem gibt es hier noch “Housebuilding” als Video

und dort als Stream. Das gesamte Album lässt sich aktuell noch bei laut.de probehören.

Im Wonnemonat Mai verbringen die Schweden einige Tage in Deutschland:

  • 07.05. Köln
  • 08.05. Stuttgart
  • 09.05. München
  • 10.05. Hamburg
  • 11.05. Wredenhagen
  • 12.05. Berlin

1 Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Zwischen Folk, Country und Schrammelrock ist mir die Bandbreite dann doch zu groß.

5 Punkte