Freitag, 7. September 2012

Wild Nothing - Nocturne























Ich weiß, dass ich das Album super finden müsste, aber richtig gefunkt hat es bei mir dennoch nicht. (Dirk)

Warum das Vorgängeralbum 'Gemini' von Jack Tatum aka Wild Nothing bei Dirk nicht funkte, weiß ich nicht. Das Debüt des jungen Amerikaners war ein sommerliches, gute Laune verbreitendes Dream-Pop Album, musikalisch tief verwurzelt im C86/Jangle- ja: POP. Wie für Dirk gemacht. Eigentlich.

Vielleicht ändert sich das ja mit dem jetzt erschienenen neuen Werk 'Nocturne':

In ihrer musikalischen Grundlinie bleiben sich Wild Nothing zwar treu, dennoch sind die Stücke wesentlich poppiger und eingängiger angelegt und die Songstrukturen weniger vertrackt. Gitarre und Schlagzeug treten auf „Nocturne“ stärker in den Vordergrund, die Melodieführung ist klarer. Insgesamt ist das Album deutlicher und der Stückcharakter der einzelnen Songs tritt mehr in den Vordergrund. […] Konnte man Wild Nothings Debüt an einem Stück durchhören ohne wirklich genau zu wissen, wann welcher Song begann oder aufhörte, so sind Songs wie „Only Heather“ nicht nur klanglich, sondern auch textlich als Einzelstücke angelegt. […] Die Amerikaner wissen, wie man wunderschönen, vielschichtigen Dream-Pop macht, der den Zuhörer begeistert. Am besten nimmt man ihre Musik irgendwohin mit, wo man Zeit und Ruhe hat, sei es eine Zug- oder Autofahrt durchs Land, in der Sonne liegend oder nachts in der Stadt, denn ihre Musik wirkt am besten, wenn man sich völlig darin verlieren und sich darauf einlassen kann. (byte.fm)

Auch bei den bisherigen Konzerten in Köln konnte man sich ganz gut auf die Musik von Wild Nothing einlassen. Teilweise blieb einem auch keine andere Wahl, da die Locations so klein waren, dass man lediglich ein auditives und kein visuelles Erlebnis hatte. Das wird sich aber (zumindest in Köln) im November ändern:

13.11.2012 Hamburg (Indra)
14.11.2012 Bremen (Lagerhaus)
15.11.2012 Berlin (White Trash)
16.11.2012 Dresden (Pushkin)
17.11.2012 Frankfurt (Das Bett)
18.11.2012 Darmstadt (Bedroomdisco)
19.11.2012 Stuttgart (Keller Klub)
20.11.2012 München (59 to 1)
25.11.2012 Köln (Gebäude 9)
(ohne Gewähr)


Wild Nothing - Paradise from AcetoacetilCoA on Vimeo.




Erhältlich als Limited Edition Vinyl, Vinyl (mit Wechselcover), CD, Download

I don’t think it’s going to be a secret to anyone that I care about pop music, but it’s definitely more my sense of what pop music used to be or even what pop music would be in my ideal world. (Jack Tatum)


6 Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

8 Punkte

Volker hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Volker hat gesagt…

Ich merke leider immer mehr, dass "Dreampop" nicht so 100%ig was für mich ist. Ich bin nicht so für dieses Gesäusel, ich mag Stimmen doch mehr in den Vordergrund gemischt. Allerdings höre ich hier prinzipiell wirklich schöne Songs, so dass ich 6 Punkte gebe + 1 für das was deutlich hörbar möglich gewesen wäre.

Ingo hat gesagt…

7,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Es bleibt leider bei meinem oben zitierten Kommentar und der gleichen Bewertung:

6,5 Punkte

Christoph hat gesagt…

8!