Montag, 25. Juni 2012

BirdPen - Global Lows


























Die erste Vorladung (XIII)


Personalien:
Der Bandname BirdPen setzt sich aus den Nachnamen von Mike Bird und David Pen zusammen. Unterstützt werden die beiden von Steve "Smiley" Bernard, Tim Slade, Mike Breach und James "The Seagull" Livingston. Die Engländer entstammen dem erfundenen Örtchen "The Village", genauere Angaben möchten sie nicht machen.
David Pen ist seit 2004 auch Mitglied der Band Archive.
  
Tathergang:
Für die Aufnahmen zum Nachfolger ihres Debütalbums "On/Off/Safety/Danger" zog es BirdPen mit dem Produzenten Jim Spencer (The Horrors, New Order, The Charlatans) nach Manchester. Im Verlauf von 12 Monaten wurde in vier Sessions in den EVE Studios in Stockport letzte Hand an "Global Lows" gelegt.
Näheres ist der Dokumentation "The Making Of Global Lows" unter Indizien und Beweismittel zu entnehmen.

Plädoyer:
Düsterer und melancholischer Indierock, der - und da sollte man sich vom sehens- und hörenswerten Video zu "Nature Regulate" (siehe Indizien und Beweismittel) mit seinen Piano- und Streicher-Klängen nicht in täuschen und in Richtung Radiohead schicken lassen - von Gitarren dominiert wird und die Nähe von Doves, Elbow oder I Like Trains sucht. Die Verwandtschaft zu Archive ist selbstverständlich nicht zu überhören und ab dem ersten Song "No Escape" vorhanden. Am deutlichsten vielleicht in "Only The Names Change", einem sich langsam aufbauenden und nach über sieben Minuten kulminierenden Monster.     

Zeugen:
Global Lows is an album of songs inspired from issues from within our sub consciousness. Songs about how easily manipulated the human spirit can be, following false profits onto paths of destruction, the loneliness of war, corrupted presidents and politicians, beauty queens who become world famous drug barons, science fiction and heartbreak, The fear of claustrophobia, paranoia, corruption, love, loss, lies, facing the truth and eyes wide open observations of a world of which it sometimes seems we can do nothing to help but sit with remote controls and watch it all unfold.
(Facebook)

Indizien und Beweismittel:





Urteile:
Nun sind die werten Richter gefragt...

3 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

Stark. 8,5 Punkte

Volker hat gesagt…

Genießen wir noch kurz unsere Übereinkunft bei Smashing Pumpkins. Nach Hey Rosetta trennen sich auch bei Birdpen unsere Wege. Der Sound, die Produktion mag ja ok sein, indes es fehlen einfach die guten Songs

5,5

P.S. Ich höre da wenig Ähnlichkeit zu Archive. Wer das aber gerne mal würde sollte hier: http://www.relix.com/audio/artist-exclusives/2012/02/08/premiere-rpwl-we-are-what-we-are

mal reinhören. RPWL, eine deutsche Band (nicht vom Prog-Rock-Rahmen abschrecken lassen), die hier auf "We Are What We Are" auch stimmlich sehr nah an Archive (und derem gelungene Songs) herankommt.

Dirk hat gesagt…

Eine sehr positive Überraschung.

7,5 Punkte