Samstag, 21. April 2012

Giardini Di Mirò - Good Luck


























Morr Music #4

Im Garten des Mirò sind neue Gärtner angestellt, die sich hauptsächlich der Pflege einer Pflanze widmen, die bei den Italienern bisher eher selten oder nur sehr kümmerlich wuchs: Der Gesang.
Dabei hat sich das Line-Up der Band aus Cavriago, einer Kleinstadt aus der Reggio Emilia, nicht großartig verändert: Jukka Reverberi (Gitarre, Gesang), Corrado Nuccini (Gitarre, Gesang), Luca Di Mira (Keyboards), Mirko Venturelli (Bass, Klarinette, Saxophon), Emanuele Reverberi (Violine, Trompete) sind weiterhin dabei, nur der Schlagzeuger heißt seit 2011 Andrea Mancin statt Francesco Donadello. Nur die Schwerpunkte wurden wieder einmal anders gesetzt.

Beibehalten haben Giardini Di Mirò ihre Neigung zu Zusammenarbeiten mit befreundeten Musikern und so hören wir auf ihrem fünften regulären Studioalbum - wie bereits angesprochen - den unterstützenden Gesang von Sara Lov ("There Is A Place") und Angela Baraldi ("Spurious Love", "Rome") und Stefano Pilia an der Gitarre ("Spurious Love"). Musikalisch wandeln die Italiener weiterhin zwischen Shoegaze und Post-Rock. Der Titelsong kommt als einziger ohne Gesang aus, wodurch "Good Luck" den größt möglichen Gegensatz zu ihrem Soundtrack "Il Fuoco" (2009) darstellt und den Status der Band als "Italiens Mogwai" festigt.       

Wer gut aufgepasst hat, wird auf dem Plattencover unten links das Symbol des Labels vermissen. Das liegt daran, dass "Good Luck", welches am 27. April erscheinen wird, eigentlich keine Morr Music Veröffentlichung ist, sondern nur über dieses Label in Deutschland vertrieben wird. 




2 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

7 Punkte

Dirk hat gesagt…

Mit Gesang ist immer besser.
Die beste der vier hier vorgestellten Morr Music-Platten.

7,5 Punkte