Sonntag, 20. November 2011

Jonathan Johansson - Klagomuren



















Die erste Vorladung (II)

Personalien:
Jonathan Johansson, 31, ist ein schwedischer Singer/Songwriter aus Malmö.

Tathergang:
"Klagomuren" ist nach "En Hand I Himlen" (2009) das zweite Album des Schweden. Zudem gibt es mit "OK, Ge Mig Timmarna" (2005) ein Album, das mit seiner vorherigen Band Hjältar entstand.
Die Songs "Blommorna" und "Stockholm" wurden bereits als Singles ausgekoppelt.
Das Album entstand in Zusammenarbeit mit Johan Eckeborn, der u.a. die Synthesizer bediente, sich für die Musik mitverantwortlich zeigte und die Produktion übernahm. Der finale Mix entstand in New York und u.a. in den Hansa Studios in Berlin.
"Klagomuren" erscheint auch auf Vinyl (auf 500 Exemplare limitiert) und ist über den Shop des Hybris Labels zu beziehen.

Plädoyer:
Das Cover könnte einen an Hurts erinnern und tatsächlich bekommen wir hier melancholischen Synthie-Pop zu hören, der jedoch seltener als bei den bei den Engländern mit 80er Zitaten spielt und streckenweise den letzten Platten von Johanssons Landsleuten Kent ähnelt.
Die 10 auf schwedisch gesungenen Titel fließen zu Beginn der Platte nahezu nahtlos ineinander über, weisen keinen Ausfall vor und haben neben den beiden Singles noch einige weitere Highlights zu bieten.

Zeugen:
Herrlich melancholisch ist die neue Single von Jonathan Johansson – „Blommorna“ (Blumen). Seit gestern Abend schwirrt mir der Track im Kopf rum und hat mit seinem elektronischem Groove und der perligen Hookline gute Chancen mein Sommerhit zu werden. Die Stimmung einer Sommerparty trifft auf „Blommorna“ genau so gut zu, wie eine einsame Autofahrt durch eine laue Nacht.

Besonders berührend ist dabei der aspirierte Gesang von Johansson, der mit einer hohen Falsettostimme gedoppelt wird und so besonders fragil wirkt. Dabei ist der Song so eingängig, dass er selbst Hörer, die des Schwedischen nicht mächtig sind beeindruckt.
(mittsommernachtsspitzen.de)

‘En Hand I Himlen’ was a heart gripping pop epiphany – ‘Klagomuren’ is not. An epiphany, that is, and for all the obvious reasons: This time I’ve had an idea of what was to come and there’s been (high) expectations. It is, however, just as gripping and no less of a pop album, offering both upbeat (singles ‘Stockholm’ and ‘Blommorna’) and downbeat (‘Centrum’ and ‘Redan Glömda’) highlights showered in the classic Scandinavian and that special Johansson melancholy. It’s an album that grows with each listen, and as it does it stands out as even more coherent and whole than ‘En Hand I Himlen’, making me feel almost guilty to pick favorites among the nine songs and an intro. Simply another exceptional effort!
(allscandinavian.com)


Indizien und Beweismittel:







Urteile:
Nun sind die werten Richter gefragt...

3 Kommentare:

Ingo hat gesagt…

In ihren besseren Momenten stört die Musik nicht. 5,5 Punkte

Dirk hat gesagt…

Da gibt es bessere schwedische Popmusik, oder?

6 Punkte

aXel hat gesagt…

5.5 Punkte