Freitag, 7. Oktober 2011

Loney, Dear - Hall Music




















Nordic by Nature (III)

Auch einer unserer liebsten Schweden hat es den Mädchen von Nordic by Nature angetan: Emil Svanängan wird seit seinem dritten Album "Sologne" (2006) von uns angepriesen und ist mittlerweile bei seiner sechsten Veröffentlichung angelangt. "Hall Music" ist Titel und Konzept zugleich, denn Loney, Dears Melodien durchschweben Halllandschaften und erstrahlen in ungewohnter Opulenz. Dies könnte aus einer gemeinschaftlichen Konzertreise mit einem Orchester im vergangenen Jahr resultieren. Und so scheint der passende Raum für diesen Kammerpop wohl nur das Innere einer Kirche zu sein.
Mehr Synthies, Streicher, Bläser und Glöckchen aller Ortens, dafür weniger "Nanana"-Singalongs und Falsettgesang. Ruhige und verträumte Töne dominieren, lassen den schlichten, einprägsamen Popsong jedoch vermissen und einen zunächst etwas skeptisch und zwiespältig zurück. Denn Songs wie "My Heart", "Durmoll" oder "I Dreamed About You" bedürfen eigentlich keiner ausgefeilten (bis überladenen) Arrangements. Für den letzten Song überlässt Emil Svanängan das Mikrofon Malin Ståhlberg und die Antwort auf die abschließenede Frage "What Have I Become?" wird uns erst das nächste Album von Loney, Dear geben.



Although the works of Loney, Dear have always been densely layered, these orchestral experiences have left a clear mark on Svanängen’s aptly-titled new album, Hall Music. Svanängen’s signature intricately composed harmonies and synth are still layered on, but are now intermingled with organic strings, and a church-like vibe. Opener “Name” hints that Hall Music might be an overwhelmingly sorrowful affair, thanks to what comes across as an amalgamation of vintage keyboards and a possessed organ, but “My Heart” chimes in with the majestic sort of church bells and choir that recall an uplifting Christmas service.

Svanängen’s voice is the kind of delicate entity that was made for the heartfelt. It makes for above-average twee/folk pop on “Durmoll” and “Loney Blues”, but “Young Heart” proves especially affecting, as it pushes the range of his falsetto. “What Have I Become” is another stunner, featuring previous collaborator Malin Ståhlberg taking over vocals for the one-man orchestra, ending Hall Music on a lighter note. Hall Music offers some thrilling contrasts, both in style and mood, giving Loney, Dear’s sound a more orchestral makeover. It might be the realization of the Loney, Dear dream, but Hall Music is also a delight in the world of chamber pop.
(consequenceofsound.net)



7 Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

7,5 Punkte

Ingo hat gesagt…

6,5 Punkte

Christoph hat gesagt…

Vielleicht habe ich es zu selten gehört. Für mich bisher das schwächste Emil-Album. Weil Weihnachten ist, 7 Punkte.

Dirk hat gesagt…

Das schwächste Album von Loney, Dear bisher und bei der Bewertung ist sicherlich auch ein kleiner Emil-Bonus enthalten.

8 Punkte

noplace hat gesagt…

sehr enttäuschend im vergleich zum grandiosen vorgänger.

6,5 Punkte

Julia hat gesagt…

7,5 Punkte

aXel hat gesagt…

7 Punkte