Freitag, 29. Juli 2011

Degrees - Dream On Dreamy



















Nackte Tatsachen (II)

"Dream On Dreamy" - bei so einem Albumtitel kann eigentlich nichts anderes als Dreampop heraus kommen, oder?

Degrees (DRGS) sind ein aus Tranås in Schweden stammendes Duo, und "Dream On Dreamy" ist ihr Debütalbum. Mikael Jacobson und Rickard Folke kennen sich bereits seit vielen Jahren, aber erst 2008 beschlossen sie, gemeinsam zu musizieren. Auch von der Tatsache, dass sie während der Aufnahme dieser Platte einen Festplatten-Crash erlitten, der alle vorhandenen Daten löschte, ließen sie sich nicht abschrecken.

Degrees türmen eine Synthie-Soundschicht auf die andere und erzeugen so bombastischen, verhallten, schwelgenden Pop, der nur in wenigen Momenten in Shoegaze-Regionen abdriftet, dabei aber weniger von der Prog-Rock-Dynamik lebt, als zum Beispiel die Musik ihrer Landsleute von Jenniferever.



Last time I called it synth pop, but I feel now that they have passed the limits of where I would place them just within the electronica spheres, even if these intruments are still central. It’s grandiose pop with a lot of warmth and melody on this even and strong album. An album which reach a crescendo in the 8 minute long “Idiot Dreaming” and then takes us down to dreamy soundscapes to the finishing track “Dream On Dreamy”.
(meadowmusic.se)



3 Kommentare:

noplace hat gesagt…

boah. sowas von super!

Dirk hat gesagt…

So richtig viele gute Dreampop/Shoegaze-Alben gab es dieses Jahr noch nicht. Da zählt man mit 6,5 Punkten schon zu den Besten.

noplace hat gesagt…

nicht ganz so verhallt-wavig, dann wäre mehr drin gewesen. aber die melodien sind großartig!

8 Punkte