Mittwoch, 16. März 2011

Mirrors - Lights And Offerings



















Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die beste Synthie-Band im Land?

Ich kann auf diese Frage leider keine Antwort geben, aber zumindest kann ich verraten, was laut Oliver Geissens Show, um die ich bei diesem Thema leider nicht den gewohnt großen Bogen machen konnte, der erfolgreichste Synthie-Pop-Hit in Deutschland war. Zunächst seien zu der Sendung aber noch die Zwischenfragen erlaubt, ob Roxette wirklich Synthie-Pop machen und wer "Magic Fly" von Space (immerhin Platz 4) kennt?!
In den Top Ten war weder Platz für Depeche Mode, noch für die Pet Shop Boys und auf Platz 1 landete ein Song aus dem Jahr 2008: "Allein Allein" von Polarkreis 18!

Würde man die eingangs gestellte Frage an das aus Brighton stammende Quartett Mirrors richten, dann bekäme man sicherlich O.M.D. als Antwort. Denn genau so klingt ihr erstes Album "Lights And Offerings", das sie im Frühsommer 2010 in einer französischen Kommune in Eigenregie aufgenommen haben, bevor es in den New Yorker DFA Studios von Jonathan Kreinik von The Rapture abgemischt wurde. Das Styling und der Erfolg von Hurts dürfte den Jungs von Mirrors nicht verborgen geblieben sein, und sicherlich kennen und mögen sie auch den Sound von Kraftwerk oder Depeche Mode, manchmal meint man sogar Alphaville heraus zu hören.




Deutsch-britischer 80er-Electro, mal nah am Original, mal durch den Fleischwolf gedreht, das ist die Sache der jungen Band Mirrors aus Brighton. Schon als Support von OMD sind sie aufgefallen, nun ertönt „Fear of Drowning", der flotte erste Track ihrer Debütplatte „Light and Offerings", wie eine gelungene Collage aus dem Besten von Kraftwerk, Rheingold, OMD und Joy Division. Während „Look at Me" wie ein Endachtziger-Song von OMD klingt, scheint es sich bei „Into the Heart um ein geniales, verschollenes Frühwerk im Dunstkreis von Depeche Mode und Erasure zu handeln. „Write Through the Night" könnte in der kreativsten Phase von Alphaville vom Notenstapel unters Sofa von Marian Gold gerutscht und erst jetzt beim Entrümpeln gefunden worden sein. Wenn das Album zwischendurch auch einmal etwas seichter wird, fängt es sich doch immer wieder, so bei „Ways to an End", der ersten Single, die an die Thompson Twins und ihren Hit „Love on Your Side" erinnert. Ein solches Highlight ist auch „Searching in the Wilderness", das als unbekannter Hidden Track auf Depeche Modes „Speak and Spell" durchgeht.
(koelner.de)





Mirrors live:

12.04.11 Köln, Gebäude 9
14.04.11 Hamburg, Molotow
15.04.11 Dresden, Beatpol
17.04.11 Frankfurt, Das Bett
20.04.11 München, Atomic Cafe

3 Kommentare:

Olly Golightly hat gesagt…

Zu Roxette möchte ich mich nicht äußern, aber Magic Fly kennst Du sicher auch, Dirk :)

Volker hat gesagt…

Natürlich kein Vergleich zum großartigen O.M.D. Comeback des letzten Jahres, aber für O.M.D.-light gibt es immer noch 6 Punkte

Dirk hat gesagt…

Da ziehe ich ebenfalls das OMD-Comeback-Album vor.

5 Punkte