Freitag, 4. März 2011

The Joy Formidable - The Big Roar



Sie haben sich Zeit gelassen mit ihrer ersten Platte. Nach einem Mini-Album (A Balloon Called Moaning, 2008) und einer Live-CD (First You Have To Get Mad, 2009), erscheint mit The Big Roar jetzt das Debüt der drei Waliser mit Wahlwohnsitz London.

Und das hat’s in sich: Schon der Opener The Everchanging Spectrum Of A Lie ist ein über siebenminütiges Songmonster, das mit harmlosen Geräuschen beginnt und sich mehr und mehr aufbäumt, um sich schließlich mit einer lauten Feedbackorgie zu verabschieden.

Es geht weiter, etwa mit dem dreckig-grungigen "A Heavy Abacus" oder dem schwermütig startenden "Llaw=wall", dem Bassist Rhydian Dafydd die Stimme leiht. Keine Sorge: Auch hier kommt es nach der Hälfte zu einem Showdown, perfekt eingesetzt nach einer kurzen Sekunde zum Luftholen. Und weiter geht's. Das den Fans bereits bekannte "Austere" erlebt hier genauso seine Auferstehung von den längst verschollenen Singles wie "Whirring", wenn auch in leicht veränderter Form. Vom netten, aber doch etwas schlaffen Pop-Punk-Gassenhauer mutiert er in der Albumversion zu einem nimmersatten Rockkracher, bei dem der Gesang zur Mitte hin schließlich überflüssig ist. […] Zurück in die frühen 90er Jahre geht es schließlich mit "The greatest light is the greatest shade", das an die Smashing Pumpkins erinnert und dessen schwerer Bass sich gerade so zwischen einem irren Elektrogitarren-Feuerwerk zu behaupten weiß. (plattentests.de)


Die Referenzen Breeders und Lush sind die schlechtesten nicht. (Oliver Peel, konzerttagebuch.de)






Sie haben sich Zeit gelassen mit ihrer ersten Platte: Alles richtig gemacht!

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5 Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Shoegaze, der rrrrrrockt!

8,5 Punkte

Olly Golightly hat gesagt…

7 Punkte

Julia hat gesagt…

6,5 Punkte

U. hat gesagt…

6,5 Punkte.

aXel hat gesagt…

8 Punkte