Mittwoch, 23. Februar 2011

Dream Diary - You Are The Beat



















Die erste Vorladung (II)


Personalien:

Ein junger Mann, nennen wir ihn Jacob, zieht von Philadelphia nach New York, um seinen Traum von einer Gitarrenpop-Band zu verwirklichen. Doch noch fehlen ihm gleich gesinnte Mitstreiter. Eines Tages wandert er die Essex Street entlang, stößt mit einem adretten Mädchen (Madison aus Arkansas) zusammen, so dass deren beide iPods herunterfallen. Hektik, Durcheinander, den jeweils falschen MP3-Player aufgehoben und überrascht festgestellt, dass beide "The Queen Is Dead" von The Smiths hörten. Eins führte zum anderen und Jacobs Traum erfüllte sich.
Mit Alexander wurde kurze Zeit später in einer Bar durch einen weiteren Zufall der passende Schlagzeuger gefunden, der das Trio Dream Diary komplettierte.


Tathergang:
"You Are The Best" ist das Debütalbum von Dream Diary, das passend zum Plattencover am Valentinstag (wie bei den Young Prisms) über Kanine Records in den USA veröffentlicht wurde und hier nur als Import zu beziehen ist.
Das Cover der LP (rotes Vinyl, gatefold) ziert ein Baby, während einem ein junges Mädchen von der CD her anlächelt. Richtig schön ist keine der beiden Versionen.


Plädoyer:
Nostalgischer, romantischer Indiepop, der, wie soll es bei dieser Vorgeschichte auch anders sein, The Smiths zitiert oder auch vor Jahren auf Sarah Records (hier vor allem der Jingle Jangle-Pop von The Field Mice) ein passendes Zuhause gefunden hätte.
Eine nette Unterhaltung bis zum nächsten Longplayer von The Pains Of Being Pure At Heart, danach wahrscheinlich bis auf wenige Ausnahmen ("Something Tells Her" oder "El Lissitzky") recht schnell dem Gedächtnis entschwunden.


Zeugen:
Too many early-'90s indie pop bands had the sound but weak songs or vice versa; only a few like the Field Mice and the Orchids managed to get it completely right. Add Dream Diary to that short list. Just about every track on the album could have been a Sarah A-side. From the rocking (for them) heartbreaker “El Lissitzky” to the Byrdsy “Is He Really Mine,” and from the achingly pretty ballad “Bird in My Garden” to the big-hearted dancefloor-ready “She Has a Way,” the album is made up of thoughtful lyrics, big hooks, variable dynamics, and songs that you’ll find yourself humming at odd times for days. It’s an impressive debut from a band that seemingly arrived on the scene fully formed and ready to break hearts with a cruel ease -- while at the same time filling said hearts with warmth and the kind of joy that well-played, deeply felt indie pop can bring.
(allmusic.com)

Indizien und Beweismittel:

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Urteile:
Nun sind die werten Richter gefragt...

1 Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Feiner Twee-Pop, der seine stärksten Momente in der Nähe von TPOBPAH hat.

7 Punkte