Freitag, 25. Februar 2011

The Andersen Tapes - As I Write 'Today' Ten Times

















Die erste Vorladung (IV)


Personalien:

Amanda Aldervall stammt aus Stockholm und gründete gemeinsam mit Roger Gunnarsson vor einigen Jahren die Band Free Loan Investments. Nach mehreren Singles, einem Minialbum und einigen Tourneen löste sich die Band jedoch auf. Danach wurde es um Aldervall aufgrund ihres Studiums in Linköping recht still.


Tathergang:
Während des Pendelns zwischen Stockholm und Linköping hatte Aldervall ausreichend Zeit, Songs zu komponieren, die sie nun nicht mehr im sicheren Bandgefüge, sondern als Solistin unter dem Namen The Andersen Tapes veröffentlicht. Den gleichnamigen Film aus dem Jahr 1971 mit Sean Connery in der Hauptrolle hat sie nie gesehen, der Klang des Titels hat Amanda Aldervall aber überzeugt.
Eine erste EP (2008), erschienen über Cloudberry Records und auf 100 Stück limitiert, ist mittlerweile ausverkauft. "As I Write 'Today' Ten Times" ist somit ihr Debüt, das 10 Titel aus den 5 vergangenen Jahren bündelt, von Fraction Discs veröffentlicht wird und in Deutschland nur als Import zu haben ist.


Plädoyer:
Indiepop für Freunde von Talulah Gosh, Heavenly oder The Go-Betweens, der so lo-fi, intim und teilweise schräg klingt, als wäre er in einem schwedischen Wohnzimmer aufgenommen worden. Was er vermutlich auch ist.
Aldervall reichen eine Gitarre, ein Glockenspiel, ihr Gesang und für die Rhythmen nimmt sie neben einem Tamburine einfach alles, was gerade greifbar ist, und auf das man einschlagen kann. Manchmal reichen dazu auch schon die eigenen Hände.
Beim Hören frage ich mich immer, was denn aus der reizenden Französin Soko geworden ist!?


Zeugen:
Here you'll find that the Free Loan Investments sound isn't completely dead (see 'Cross Country'), it just got mixed up with the beautiful Pipas-like harmonies of 'All You Need to Know'.

At times this album can seem almost glossy, but you'd be fool to think so, 'cos at its heart is a beautiful mixture of all that's wonderful in indiepop today. You can hear Liechtenstein in there, parts of Crayon Fields, the odd nod towards Pocketbooks, and then you think "Oh! Maybe those bands took their inspiration from Aldervall". Only then you realise how important it is to have her back.

Where other acts strive and strive to achieve pop greatness, Aldervall seems to have it at her fingertips at all times. Maybe I'm as guilty of hyperbole as those who throw the "legend" status around all over the shop, but these songs are so effortlessly cool and loveable and full of the best pop spirit you could ever wish for.

By the time you get to the tear-y 'You're So Lonely When You're Old' you're itching to press the repeat button and experience the joy all over again.
(alayerofchips.blogspot.com)


Indizien und Beweismittel:
Hier gibt es den Song "Visual Explanations", bei der You Tube-Suche finden man leider nur Ausschnitte aus dem Connery-Film, Google liefert "private" Filme von Pamela Andersen.


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Urteile:
Nun sind die werten Richter gefragt...

1 Kommentare:

Dirk hat gesagt…

Keiner gehört? Macht nix.

4,5 Punkte